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Jammer und Wehklagen einer Frau, die durch das Volk ſich draͤngend immer ſchluchzte:„O, mein Gatte! mein Gatte!“
Man machte der Trauernden und etlichen Freun⸗ dinnen, die ſie begleiteten, Platz. Mandie Proudfute war bisher nur als eine huͤbſche, ſchwarzhaarige Frau bekannt geweſen, die man für hochmuͤthig und ſtolz gegen diejenigen hielt, welche ihr niedrer und aͤrmer, als ſie ſelbſt, duͤnkten und als Gebieterin und Kaiſerin ihres Gatten, der gleich den Kamm ſinken laſſen mußte, wenn ſie ihn zur Unzeit kraͤhen hoͤrte. Aber nun ward ſie durch eine maͤchtige Leidenſchaft weit ehrwuͤrdiger.
„ Lacht Ihr,« ſagte ſie,„unwuͤrdige Buͤrger von Perth, weil einer Eurer Mitbuͤrger ſein Blut in den Graben vergoſſen hat?— oder lacht Ihr, weil das Todesloos meinen Gatten traf? Wie hat er das ver⸗ dient?— Hielt er nicht ein ehrlich Haus durch eignen Fleiß und einen guten Tiſch, wo der Kranke willkom⸗ men war und der Arme getroͤſtet wurde? Lieh er nicht den Beduͤrftigen— ſtand er nicht ſeinen Nachbarn als Freund bei, gab Rath und uͤbte Gerechtigkeit als Obrigkeit?«⸗
„Es iſt wahr, ja, es iſt wahr,« antwortete die Verſammlung,„ſein Blut iſt unſer Blut, ſo gut, als waͤre es Heinrich Gows.«.
„Ihr habt Recht, Nachbarn,« ſagte der Vogt Craig⸗ dallie,„und dieſe Sache darf nicht ausgehen, wie die vorige— Buͤrgerblut darf nicht ungeraͤcht in unſern


