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enthielt ſie ſich, das Jammer⸗ und Schreckgeſchrei zu wiederholen, das ſie umhallte. Indeß eilte ſie wie im Traume fort, im wunderſamen Gefuͤhle furchtbaren Uungluͤcks, ohne daß ſie ſich deſſelben beſtimmt und klar bewußt war, das aber den ſchrecklichen Gedanken ein⸗ ſchloß, der Mann, der ſie ſo zaͤrtlich liebte, deſſen gute Eigenſchaften ſie hoch ſchaͤtzte und der ihr, wie ſie jetzt fuͤhlte, theurer war, als ſie ſich vorher geſtanden hatte, ſey ermordet und ſie wahrſcheinlich an ſeinem Tode ſchuld. Die Verbindung zwiſchen Heinrichs vermeint⸗ lichem Tod und dem Einfall Conachars und ſeiner Gefaͤhrten, ob ſie gleich im Augenblick der ſtaͤrkſten Bewegung in ihr entſtanden war, hatte hinlaͤngliche Wahrſcheinlichkeit, um fuͤr wahr zu gelten, ſelbſt wenn ihr Verſtand im Stande geweſen waͤre, die Glaub⸗ würdigkeit derſelben zu unterſuchen. Ohne zu wiſſen, was ſie außer dem allgemeinen Verlangen, das Schlimmſte von dem ſchreckhaften Geruͤcht zu erfahren, noch ſuchte, eilte ſie dem Orte zu, den ihre Gefuͤhle vom vorigen Tag ſie unter allen am meiſten zu mei⸗ den verfuͤhrt haͤtten.
Wer wuͤrde noch am Dienſtag Abend die ſtolze, ſchuͤchterne, kluge und ſtreng anſtändige Katharine Gloyer uͤberredet haben, ſie wuͤrde noch vor der Meſſe des Aſchermittwochs mitten in Laͤrm und Verwirrung, mit aufgeloͤstem Haar und verſtoͤrter Kleidung durch die Straßen von Perth eilen, um das Haus des Lieb⸗ habers zu ſuchen, der, wie ſie glauben mußte, ſie durch Unterhaltung einer unanſtaͤndigen und frechen Lieb⸗


