45 woch! 1 Wäs i 1 zu thun? T Wonlté ich meinen Herrn unter der Menge e ſuchen, da koͤnnte man mich zertre⸗ ten und das alte Weib wenig bedauern.— Oder ſoll ich Katharin en nachlaufen, die mir ſchon lang aus den
Augen und viel leichter auf den Fuͤßen iſt als ich?—
ich will lieber hinab zum Varbier Nieof und ihmi Ates Krzäten. 26
— Woſtens. die ſchlane Dorotheg ihren klugen Ent⸗ ſchlu g ausfuͤhtte, eilre Katharine ſo dur ch die Straßen
von perth, daß ſle in einem andern Augenblick die
Aufmerkſamkeit eines Jeden auf ſich gezogen haͤtte, der ſle in raſt loſer Eile dahin fliegen fah, geaͤngſtet und ganz vhe den. g gewohnten ruhigen Anſtand des Gangs und Benehmens, ohne das Plaid, die Schaͤrpe und den Mantel, die„ gute Frauen ee von rechtſchaf⸗ fenem Ruf und gehoͤrigem Rang immer trugen, wenn ſie ausgingen. Aber iin allgemeinen Schrecken, da Alle nach der Urſache des Tumults fragten oder ſie erzaͤhlten, die Meiſten aber ſte verſchieden angaben, machte die Nachläßigkeit ihrer Kleidung und der Man⸗ gel an Faſſung auf Niemanden Eindruck und man
ließ ſie auf dem gewaͤhlten Pfade forteilen, ohne ſie mehr als die ubrigen Weiber zu bemerken, die von dangſt llicher NReugter oder Furcht getrieben, nach der
Uriache des allgemeinen Aufſtandes zu fragen, gekom⸗ men waren— wahrſcheinlich aber um Freunde zu ſuchen, deren Slcherheit ihnen am Herzen lag. Waͤhrend Katharine dahin? ging, fuͤhlte ſie den gan⸗ zen ſeltſamen Einſluß der ruͤhrenden Scene, und kaum


