Teil eines Werkes 
154. Bändchen = Neue Folge, 4. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 4. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
Einzelbild herunterladen

b

— 44 durfte. Man hat ſeltſam gegen ihn gehandelt, das werdet Ihr ſehen, wenn die Sache unterſucht wird.„ „ Hochlaͤnder wiederholte Katharine, wie von ei⸗ nem ſinnverwirrenden Gedanken verfolgt,„Hochlaͤn⸗ der! o Conachar! Conachar!«⸗

„SJa, ich darf ſagen, Ihr ſeyd auf den Rechten ge⸗ kommen, Katharine. Sie ſtritten, wie Ihr geſehen habt, den Tag vor St. Valentin und balgten ſich. Ein Hochlaͤnder hat fuͤr ſo etwas ein langes Gedaͤcht⸗ niß. Gebt ihm um St. Martin eine Ohrfeige, ſo juckt ihm die Wange noch an Pfingſten. Aber was haͤtte denn die langbeinigen Kerle dazu gebracht, ihr blutiges Wert in der Stadt zu thun?e 8

„Weh mir, ich wars,“ ſagte Katharine, ich brach die Hochlaͤnder herunter, ich, die nach Conachar hickte — ach, ſie haben ſich in Hinterhalt gelegt, Trex i brachte ſie guf die Spur ihrer Beute. Aber ich wi

mit eigenen Augen ſehen— und dann— laßt nh etwas thun. Sage meinem Vater, ich ſey ſoglei zuruͤck. ⸗ 1. e „Sed ghr talz, Madchen kc ſchkise Dorgtheg Als Katharine an ihr voruͤber nach der Straße. eilte.»Ihr werdet doch nicht auf die Straße gehen, ſo lang Euch das Haagr uͤber die Wangen haͤngt und in dieſer Klei⸗

dung, Ihr, die man als das, ſchone Maͤdchen von Perth kennt?— Potz! da iſt ſie ſchon in der Straße, geh's wie's will und der alte Simon wird ſo toll ſeyn, als haͤtt' ich ſie mir nichts, dir nichts zuruͤckhalten koͤnnen. — Das iſt ein ſchoͤner Morgen fuͤr den Aſchermitt⸗