— 4² aus, wenn ſie nicht ſelbſt ihr Geheimniß entdeckte, wuͤrde der Meiſter gehen und ſelbſt nach der Urſache der Stoͤrung fragen. Sie fing daher zu weinen an: „Ach, ach, Ihr koͤnnt mir keine Schuld beimeſſen, wenn Ihr doͤſe Nachrichten hoͤrt, ehe Ihr zur Fruͤh⸗ meſſe geht. Ich wollte ſie von Euch abhalten, bis Ihr das Wort des Prieſters vernommen habt, aber Ihr muͤßt es nun doch wiſſen, daß Ihr den treueſten Freund verloren habt, der je einem andern die Hand bot und Perth den tapferſten Buͤrger beweint, der je die Klinge zur Hand nahm.“ 3
„Heinrich Smith! Heinrich Smith!e« riefen Vater
und Tochter zugleich. „O, ja, da wißt Ihrs, ſagte Dorothea,„und wer iſt Schuld daran, als Ihr? Ihr habt ſo viel Laͤrm darob gemacht, daß er eine Saͤngerin begleitete, als waͤre es eine Juͤdin geweſen.
Dorothea waͤre noch lange fortgefahren, aber der Meiſter rief ſeiner Tochter zu, die immer noch in ihrem Gemach war:„Es iſt Unſinn, Katharine— lauter Tollheit einer alten Naͤrrin. Das iſt nicht geſchehen; ich will dir im Augenblick wahre Zeitung bringen.⸗ Damit ergriff der Alte den Stab und eilte fork in die Straße hinaus, wo das Volksgedraͤnge gegen die Hochſtraße hineilte. Dorothea murmelte indeſſen vor ſich hin:„Dein Vater iſt ein kluger Mann, nimm ſein eigenes Wort dafuͤr. Er wird bald mit einem Schaden aus dem Gebalge kommen und dann wirds heißen, Dorothea gib Leinwand, Do⸗


