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Und ſogleich ließ ſie ſich von weitem im Wohnzim⸗ mer hoͤren, zum Scharren des Beſens melodiſch ſingend.
„Dorothea— Nachteule— Teufel— ſag nur, ob meine Tochter ſich wohl befindet?⸗⸗
„Ich befinde mich wohl, mein Vater,“ antwortete das ſchoͤne Maͤdchen von Perth aus ihrem Schlafge⸗ mach,»„ganz wohl, aber um unſerer lieben Frau wil⸗ len, was gibt es denn? Die Glocke ſchallt ruͤckwaͤrts und man laͤrmt und ſchreit auf der Straße,«
„Das will ich gleich wiſſen. Conachar, binde mir
die Neſteln.— Ich vergeſſe, der hochlaͤndiſche Luͤmmel iſt weiter hin als Fortingal. Geduld, meine Tochter, ich bringe gleich Nachricht.« »⸗Ihr braucht Euch darum nicht zu 3 Simon Glover,« ſagte die hartnaͤckige Alte,„das Beſte und Schlimmſte kann ich Euch ſagen, eh Ihr uber die Thuͤrſchwelle holpert; ich habe die ganze Geſchichte draußen gehoͤrt, denn, dachte ich, unſer Meiſter iſt ſo eigenſinnig, daß er in den Tumult hinaus laufen wird, ſey es, was es wolle; und ſo mußte ich eben die Beine ruͤhren und nach der Sache fragen, oder er ſteckt ſeine alte Naſe mitten hinein und laͤßt ſie ſich zwicken, ehe er weiß, warum?«
„Und was haſt du denn fuͤr Neuigkeiten,⸗ Alte 2⁴ ſagte der ungeduldige Simon, immer noch mit den hundert Baͤndern und Neſteln beſchaͤftigt, mit denen das Wams an die Beinkleider befeſtigt wurde.
Dorotheg ließ ihn in ſeinem Geſchaͤft fortfahren, bis ſie dachte, er muͤſſe bald fertig ſeyn und ſah vor⸗


