28 ſetzt Euren Dummheiten ein Ziel, legt eure Masken ab; der Carneval iſt zu Ende und das Faſten hat begonnen.* „Unſer Monarch tritt heute Nacht früher ab, als gewöhnlich,“ ſagte eine Perſon der Comödie, aber der Prinz nahm keine Rückſicht auf die betrunkene Schaar ſuchte ſo gut als möglich das Ausſehn der anſtändigen Leuten nachzuahmen, die eben überraſcht, da ihr Kopf von Wein ein wenig beſeelt war, dieſen Zuſtand durch doppelte Strenge in Haltung und Benehmen zu ver⸗ hehlen ſuchen. Während deſſen wurde dem Prinzen durch den einzigen aus der Bande, der nicht betrunken war, an die Pforte geleuchtet. Auf ſeinem Wege ſtrau⸗ chelte er über den ſchlafenden Mörder Bonthron. „Nun,“ ſagte er voll Zorn und Abſcheu,„kommt uns das elende Thier noch einmal in den Weg? Hier, werfe einer von Euch den Kerl in den Pferdetrog, daß er zum erſtenmal in ſeinem Leben ſauber wird.“ Während man dieſen Befehl vollzog und Bonthron dadurch, daß man ihn im innern Hof in ein Baſſin warf, eine Strafe leiden ließ, gegen die er keinen Wi⸗ derſtand leiſten konnte, als durch unartikulirte Seufzer und ein Gebrumm, das dem Winſeln eines ſterbenden Ebers glich, begab ſich der Prinz in ſeine Wohnung in einem Gebäude, das den Grafen von Errol gehörte und das Marſchallhaus*) genannt wurde. Auf dem Wege fragte er, um ſeine traurigen Gedanken zu zer⸗
*) Conſtable's kodgins, das Haus des Kronfeldherru. Anm. d. Uev.


