27 Aich beſchenkt und kräftig beſchützt werden.— Lebt wohl, Sir John Ramorny; ſchlaft, ſchlaft und ver⸗ geßt das Geſchäft von ſchlimmer Vorbedeutung, wo vielleicht von Eurer Seite das Fieber und von der Meinigen der Rauſch ſich in die Unterhaltung miſch⸗ ten.— Eviot führe mich weg!“
Eviot rief die Leute des Prinzen, die auf der Trep⸗
pe und im Vorzimmer von den Ausſchweifungen des Abends ermüdet, eingeſchlafen waren.
„»Iſt einer unter Euch, der nicht betrunken iſt 2 fragte der Herzog von Rothſay, ärgerlich beim Anblick ſeines Gefolges.
»Niemand! niemand!“ rief's von allen Seiten,„kei⸗ uer von uns iſt Verräther an dem Kaiſer der Freude.“
„Seyd Ihr alle Thiere geworden?“ fragte der Prinz.
„Eurer Gnaden zu gehorchen und Ihr nachzuahmen,« antwortete ein junger Menſch vom Gefolge,„oder wenn wir zurückgeblieben ſind, ſo wird ein Tropfen aus der Calebaſſe hinreichen...“
»Stille!“ rief der Herzog ſtolz,„ich frage, ob jemaud unter euch nicht betrunken iſt?“
»Ja, mein edler Herr,“ antwortete man,„es iſt ein falſcher Bruder da, der Engländer Watkins.“
„»Komm her, Watkins, und nimm eine Fackel, mir zu leuchten. Gib mir einen Mantel, eine andre Mütze und nimm den Trödel da mit.“ Damit warf er ſeine Blumenkrone auf den Boden und ſagte:„Warum kann ich mich nicht ſo meiner Thorheiten eutladen? Eng⸗ länder Wat, du bedienſt mich allein und Ihr andern


