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träge nicht, bei Gefahr deines Lebens! denn ich ver⸗
klage dich bei meinem Vater, beim Herzog von Albany, bei ganz Schottland! Jedes Kreuz auf den Märkten der verſchiedenen Städte wird dann ein Stück von dem Leichnam des Verräthers tragen, der dem Thronerben von Schottland ſolch ſchauderhaften Rath zu geben ge⸗ wagt hat!, Ich hoffe zu deiner Ehre, daß das Fieber deiner Wunde und der berauſchende Einfluß des Tranks, der auf dein krankes Gehirn wirkte, dich dieſe Nacht über die gewöhnlichen Gränzen geführt hat.“ „Wirklich, Mylord,“ antwortete Ramorny,„wenn ich etwas geſagt habe, was Eure Hoheit ſo tief belei⸗ digen konnte, geſchah es aus zu großem Dienſteifer und der jetzigen Schwachheit meines Geiſtes. Unter allen Menſchen bin ich am wenigſten fähig, ehrgeizige Ent⸗ würfe meines eigenen Vortheils wegen zu machen. Ach alle meine Wünſche müſſen ſich jetzt darauf beſchränken, Lanze und Sattel gegen Brevier und Beichtſtuhl zu vertauſchen, das Kloſter zu Lindores wird den armen, verſtümmelten Ritter Ramorny aufnehmen, der an die⸗ ſem ruhigen Ort Muſe haben wird, über den Text nachzudenken: Setzt Euer Vertrauen nicht auf Fürſten.“ „Das iſt ein kluger Plan,“ ſagte der Herzog von Rothſay,„und wir werden nicht anſtehen, ihn zu be⸗ günſtigen. Wir waren nur auf einige Zeit getrennt, jetzt werden wir es ewig ſeyn. Nach unſerm Geſpräche von vorhin, iſt es räthlich, daß wir getrennt bleiben. Aber das Kloſtex Lindores oder welcher andere Zu⸗ fluchtsort Euch aufnehmen wird, ſoll von uns reich⸗
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