Teil eines Werkes 
154. Bändchen = Neue Folge, 4. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 4. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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In der That, Ramorny, ſagte der Herzog, vich ſpreche ernſthaft, Ihr kennt das Mährchen von der Stahlhand von Carſelogie beſſer, als ich, weil der Herr Euer Nachbar war. Zu ſeiner Zeit konnte eine ſo ſelt⸗ ſame Maſchine nur zu Rom gemacht werden, aber ich wette hundert Mark Silber mit Euch, der Waffen⸗ ſchmied zu Perth, Heinrich von Wynd brauchte nur das Muſter, um ein ſo vollkommenes Nachbild zu ma⸗ chen, als der beſte Waffenſchmied in Rom, ſelbſt wenn der letzte ſein Werk von allen Kardinälen in Italien ſegnen ließe.

Ich könnte es wagen, Eure Wette anzunehmen, Mylord, antwortete Ramorny bitter,aber es iſt jetzt nicht Zeit zu Thorheiten; Ihr habt mich nach den Befehlen Eures Oheims aus Eurem Dienſte verab⸗ ſchiedet.

Nach den Befehlen meines Vaters, ſagte der Prinz.

Auf den Euer Oheim unbeſchränkten Einfluß hat. Ich bin in Ungnade gefallen und bei Seite geworfen, wie ein nutzloſes Geſchöpf; ich gleiche dem leeren Hand⸗ ſchuh meiner rechten Hand. Aber mein Kopf könnte Euch vielleicht noch helfen, wenn auch meine Hand ver⸗ loren iſt. Iſt Eure Gnaden geneigt ein ſehr wichtiges Wort zu vernehmen? denn ich bin erſchöpft und fühle, daß meine Kräfte mich verlaſſen.

Sprich, ſagte der Prinz,deine Wunde gebietet mir, dich zu hören, dein blutiger Arm beherrſcht mich, wie ein Scepter, das mit Vorwürfe macht. Sprich, aber mißbrauche ja dein Vorrecht nicht.