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„Ich glaubte,« ſagte Glover in ernſtem Tone, „als ich dich, nach langem Bitten in mein Haus nahm, es wuͤrde von dem Allem nicht mehr die Rede ſeyn; ich dachte, als ich mich— was ich nicht gerne that,— dazu verſtand, dich ein ehrliches Handwerk zu lehren, wir wuͤrden von Jagd, Clanverſammlun⸗ gen, Streifparthien und dergleichen nichts mehr zu hoͤren bekommen.«.
„Man hat mich nicht gefragt, als ich hieher ge⸗ ſchickt wurde,“ erwiederte der junge Menſch trotzig; „ich kann alſo nicht ſagen, welches die Bedingungen waren.“
„Aber ich, ich kann's dir ſagen, junger Herr,“ rief der Handſchuhmacher zornig,„daß es gar nicht ſchoͤn von dir iſt, daß du dich einem ehrlichen Hand⸗ werksmann als Lehriungen verdingt, und ihm mehr Felle verdorben haſt, als dein eignes werth iſt, und jetzt, wo du in dem Alter biſt, ihm an die Hand gehen zu koͤnnen, nach Gefallen uͤber deine Zeit ver⸗ fuͤgſt, wie wenn ſie dir gehoͤrte, und nicht deinem Meiſter.“ 1
„Macht das mit meinem Vater ab, e⸗ verſetzte Co⸗ nachar,»der zahlt Euch gerne ein franzoͤſiſches Lamm*) fuͤr jedes Fell, das ich verdorben, und eine Kuh oder einen fetten Ochſen fuͤr jeden Tag, den ich verſaͤumt
„Angenommen, Freund Glover, angenommen, ſagte Heinrich trocken;„Ihr werdet wenigſtens gut, wenn auch nicht ehrlich bezahlt. Ich moͤchte wiſſen, wie viele Boͤrſen gepluͤndert worden ſind, um den
*) Eine franzöſiſche Muͤnze in Gold, ſo genannt, weil ein Lamm darauf gepraͤgt war.. Der Herausg.


