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kung; wenn wir gefrühſtückt haben, will ich dir Ge⸗ legenheit verſchaffen, dich mit ihr zu verſtändigen; doch nehme dich in Acht, daß du nicht zu weit zurüͤck bleibſt und nicht zu ſchnell voran eilſt.— Laß ihr die Schnur nach; ziehe den Fiſch nicht zu ſchnell aus dem Waſ⸗ ſer und ich wette mein Leben gegen das deinige, du haſt ihn gefangen.“ 4 1
„Was ich auch thue, Vater Simon, immer werde ich in Euren Augen Unrecht behalten, ich mag zu viel Schnur geben, oder zu wenig. Mein beſtes Panzer⸗ bemd gebe ich, wenn alle Schwierigkeit nur auf mei⸗ ner Seite wäre, denn alsdann hätte ich mehr Hoff⸗ nung, ſie zu überwinden, wenn ich ſchon geſtehen muß, daß ich das Geſpräch über einen ſolchen Gegenſtand durch⸗ aus nicht einzuleiten weiß.
„Komm mit mir in meine Werkſtätte, mein Sohn, ich will dir einen ſchicklichen Vorwand angeben. Du weißt, daß der Mann, der ein Mädchen geküßt hat, während er ſchlief, dieſes mit einem Paar Handſchuhe anbinden muß. Komm in meine Werkſtätte, ich gebe dir ein Paar vom ſchönſten Rehfell, das man ſehen kann, das ihr ganz paſſen ſoll.— Ich dachte an ihre alte Mutter, während ich daran arbeitete,“ ſetzte der ehrliche Simon mit einem Seufzer hinzu,„und Ka⸗ tharinen ausgenommen kenne ich kein Mädchen in Schott⸗ land, für das ſie paßten, und ich habe doch ſchon den Prufßten Schönheiten am Hofe das Maaß genommen.—
omm mit mir, ſage ich, du haſt dann einen Vorwand zum Plaudern, wenn du es nicht am gehörigen Muthe und der nöthigen Klugheit fehlen läſſeſt.“ ¹


