Teil eines Werkes 
151. Bändchen = Neue Folge, 1. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 1. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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94 gehörke zu den unbarmherzigen Sprechern, die ſich einbilden, ihre Beredſamkeit vermöge allen Unbequem⸗ lichkeiten der Zeit, des Orts und der Umſtände zu begegnen; allein Niemand wollte ihn hören, und die

Bürger trennten ſich, um ſich in ihre Wohnungen zu⸗ rückzubegeben, wozu ihnen der erſte Strahl der Mor⸗ genröthe leuchtete, die den Horizont mit leichten Strei⸗ fen zu färben begann. 4 Kaum waren ſie fort, als der alte Glover die Thüre ſeines Hauſes öffnete, Smith am Arme ergriff, und ihn hineinführte. 1. Wo iſt der Gefangene? fragte der Waffenſchmicd. Fort, entkommen, davongegangen, was weiß ich 2 antwortete Simon;er hat ſich durch die Hinter⸗ thüre geflüchtet, und iſt durch das Gärtchen geeilt⸗ Denke nicht mehr an den, ſondern komm, deine Va⸗ lentine zu ſehen, der du dieſen Morgen Ehre und Leben gerettet haſt. 4

Laßt mir nur ſo viel Zeit, mein Schwert wieder

einzuſtecken und mir die Hände zu waſchen, ſagte Smith.

Es iſt kein Augenblick zu verlieren, rief Glover. Sie iſt aufgeſtanden und beinahe völlig angezogen. Folge mir. Ich will, daß ſie Dich ſehe, das gute Schwert in der Hand und den Arm mit dem Blute der Elenden bedeckt, damit ſie zu ſchätzen wiſſe, was ein beherzter Mann werth iſt. Schon zu lange hat ſie mir durch ihre Ziererei und Sprödigkeit den Mund ge⸗ ſchloſſen, ſie ſoll jetzt den Werth der Liebe eines wa⸗ ckern Mannes und muthigen Bürgers kennen lernen.

Fuͤnftes Capitel.

Durch den Lärm aus dem Schlafe geſchreckt, hatte das ſchöne Mädchen von Perth den Auflauf und das