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„Aber ſeht da Nachbarn!e ſagte Olivier Prondfute, und zeigte ihnen eine Hand, die er ſo eben aufgeho⸗ ben alte,„wann hat eine Hand, wie dieſe, einem Hochländer zugehört? ſie iſt groß und kräftig, aber die Haut iſt fein und weiß, wie die einer Dame, und ſeßr ihr an dem Finger da den Ring, der glänzt, wie er Schein eines Lichtes? ich müßte mich ſehr irren, wenn Simon Glover nicht ſchon ſehr viele Handſchuh für dieſe Hand gemacht hätte, denn er hat alle Hof⸗ leute zu Kunden.“ Die Zuſchauer unterſuchten dieſen blutigen Beweis der Tapferkeit des Waffenſchmieds, und jeder machte ſeine Bemerkungen über dieſen Gegenſtand.
„In dieſem Fall ſagte der Eine,„wird Heinrich Smith wohl daran thun, ſich auf die Beine zu ma⸗ chen. Er mag immerhin ſagen, er habe das Haus ei⸗ nes Bürgers beſchützen wollen, der Sheriff wird dieſe Entſchuldigung dafür nicht genügend finden, daß er ei⸗ nem rechtlichen Manne die Hand abgehauen. Es ſind ſtrenge Geſetze gegen die Verſtümmlung. „Pfui, Michael Wabſter, pfui!“ entgegnete der Strumpfwirker,„wie mögt ihr ſo ſprechen? ſind wir nicht die Nachkommen der alten Römer, die die Stadt Perth gebaut, und ihrer Hauptſtadt, ſo viel als mög⸗ lich ähnlich gemacht haben? Haben wir nicht Urkun⸗ den von allen unſern erlauchten Königen, die uns für ihre vielgetreuen Unterthanen erklärt haben? Möch⸗ tet Ihr zuſehen, daß wir unſern Rechten, unſern Ge⸗ rechtſamen, unſern Freiheiten, unſerer hohen, mittlern
und niedern Gerichtsbarkeit, und unſerem Rechte ent⸗
ſagten, Geldbußen, Verpfändungen, Gefängniß und ſelbſt Todesſtrafe zu verhängen, im Fall, daß Einer auf friſcher That ertappt⸗ wird? Dürfen wirs dulden, daß das Haus eines ehrbaren Bürgers angegriffen wird⸗ ohne daß er dafür Genugthuung erhält? Nein! wackere Genoſſen, Mitbrüder und Bürger, eher ſoll der Tah
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