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ken geſehen, die einen dritten trugen; der wahrſchein⸗ lich einige Denkzeichen von Euch erhalten hatte, Hein⸗ rich! allein ſie ſind an's Thor gekommen, ehe wir zu ihnen gelangen konnten. Sie haben die Kloſterglocke gezogen, das Thor that ſich auf, und ſie traten hin⸗ ein. So ſind ſie in Sicherheit und wir können in un⸗ ſere kalten Betten zurückkehren, um uns wieder zu wärmen.«
„Ja, jales ſagte ein Zweiter,„die guten Domini⸗ kaner haben immer einen Bruder, der wacht, um das Thor jeder bedrängten, armen Seele, die dort eine Zu⸗ flucht ſucht, aufzuſchließen.“
„Wenn die arme Seele im Stande iſt, gut zu bezah⸗ len,“ ſetzte ein dritter hinzu,„weſſen Beutel aber leer iſt, der kann an der Thüre warten, bis die Hunde her⸗ ankommen, ihn zu beißen.“
Ein Vierter, der einige Zeit mit ſeiner Fackel auf den Boden geleuchtet hatte, erhob ſich jetzt, um eben⸗ falls zu ſprechen. Es war ein kleiner, ziemlich dicker Mann, lebhaft, anſprechend, ziemlich wohlhabend, und hieß Olivier Proudfute. Er führte unter ſeiner Zunft, den Strumpfwirkern, das Wort, und ſprach daher als Mann von Wichtigkeit.„Wackerer Smith,“ ſagte er (denn die Fackeln verbreiteten ſo viel Helle, daß ſie ſich erkennen konnten),„kannſt du uns nicht ſagen, wer die Schlingel ſind, die eine ſolche Unordnung in unſerer Stadt veranlaßt haben?«
„Die zwei Erſten, die ich geſehen habe,« erwiederte der Waffenſchmied,„haben, wie mirs vorkam, den Plaid der Hochländer getragen.«
„Wahrſcheinlich iſt's ſo,“ ſagte ein Bürger, den Kopf ſchüttelnd.„Es iſt eine Schande, daß die Lü⸗ cken in unſern Mauern noch nicht wieder ausgebeſſert ſind, und daß dieſe Räuber vom Hochland ehrliche Leute zwingen können, ihr Bett zu verlaſſen, wenn die Nacht finſter genug iſt, für das Treiben dieſer Streifzügler.“


