Teil eines Werkes 
151. Bändchen = Neue Folge, 1. Bändchen, Das schöne Mädchen von Perth : 1. Theil (1830) The fair maid of Perth
Entstehung
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87 Boden ſtürzte, während er beinahe in demſelben Au⸗ genblicke den zu ſeiner Rechten durch einen Hieb mit ſeinem Jagdmeſſer neben ſeinen Gefährten niederſtreckte.

Mehr beſorgt, als je und er hatte Grund es zu ſeyn, da er die Straße von Fremden beſetzt fand, die ſich ſolche Gewaltthaten erlaubten eilte Heinrich ſchnell vorwärts. Er hörte leiſe am Hauſe des Hand⸗ ſchuhmachers ſprechen und gerade unter demjenigen Fen⸗ ſter, wo er gehofft hatte, Katharinen zu ſehen und ſich das Recht zu erwerben, ihr Valentin zu werden. Er hielt ſich auf der andern Seite der Straße, die An⸗ zahl und die Abſichten derer, die ſich hier befanden, zu erforſchen. Allein einer von denen, die unter dem Fen⸗ ſter waren, hatte ihn geſehen oder gehört, lief, weil er ihn wahrſcheinlich für eine der zwei Schildwachen hielt, über die Straße auf ihn zu und ſagte mit halb⸗ leiſer Stimme zu ihm:Was iſt denn das für ein Lärm, Keſfat e Warum habt ihr das Zeichen nicht gege⸗ ben? 3

Schurke! ſchrie Smith,ihr ſeyd entdeckt und ſollt mit dem Leben zahlen..

Mit dieſen Worten führte er mit ſeinem kurzen Schwert einen Stich gegen ihn, der ſeine Drohung wahr gemacht haben würde, wenn nicht der Fremde den Hieb, der ſeinem Kopfe galt, mit dem Arme auf⸗ gefangen hätte. Die Wunde mußte bedeutend ſeyn, denn er wankte und fiel, indem er einen tiefen Seufzer aus⸗ ſtieß. Ohne weiter an ſich zu denken, ſtürzte jetzt Smith haſtig auf eine Truppe von Männer los, die, wie ſich zeigte, beſchäfrigt waren, eine Leiter an das fragliche Fenſter anzulegen. Da dachte er nicht länger daran, ſie zu überzählen, oder ſich ihrer Abſicht zu ver⸗ gewiſſern, ſondern erhob den gewöhnlichen Hülfruͤf, um

ie Bürger zu verſammeln, die, wenn ſie ihn hoͤrten, nie ermangelten, herbei zu eilen, und warf ſich auf die Nachtſchwärmer von denen einer bereits die Leiter hinan