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„Daran liegt wenig,“ antwortete dieſelbe Stimme, „ſpute dich, oder du wirſt zu ſpät kommen. Antworte mir nicht, ſondern gehe.“
„Heiliger oder Sünder, Engel oder Teufel,“ ſagte Heinrich ſich bekreuzend,„deine Warnung geht mich zu nahe an, als daß ich ſie nicht befolgen ſollte, der heilige Valentin möge mir die Beine ſtärken!“
Mit dieſen Worten begann er ſo ſchnell zu laufen, daß ihm wohl wenige nachgekommen wären und war in einem Augenblicke in der Curfew⸗ſtreet. Er hatte noch nicht drei Schritte gegen das Haus Simon Glo⸗ ver's gethan, das ungefähr in der Mitte dieſer engen Straße lag, als zwei Männer, die ſich zu beiden Sei⸗ ten an der Mauer aufgeſtellt hatten, wie durch ver⸗ abredete Bewegung auf ihn zu kamen, um ihm den Weg zu vertreten. Die Dunkelheit ließ ihn blos ſo viel unterſcheiden, daß ſie den Plaid der Hochſchotten
trugen.
„Macht Bahn, Räuber!“ rief der Waffenſchmied, uit ſterver, feſter Stimme aus der Tiefe ſeiner breiten
ruſt.
Sie antworteten nicht, wenigſtens nicht vernehmlich jedoch konnte Heinrich ſehen, daß ſie die Schwerter zogen, um ihm mit Gewalt den Weg zu verrennen. Verſchiedenen beunruhigenden Vermuthungen ſich hin⸗ gebend, ohne deswegen an Furcht zu denken, beſchloß Smith, ſich aufs Gerathewohl Bahn zu brechen und ſeiner Geliebten zu Hülfe zu eilen, oder wenigſtens zu ihren Füßen zu ſterben. Er warf ſeinen Mantel auf ſeinen linken Arm, um ſich dadurch eine Art von Schild zu bilden und trat eben ſo beherzt, als ſchnell, gegen die beiden Männer vor. Der, dem er am nächſten war, führte einen Schwertſtreich gegen ihn, den er mit dem Mantel auffing, wofür ihm Heinrich mit dem linken Arme einen Fauſtſchlag ins Geſicht verſetzte und ihm den rechten Fuß unterſchlug, daß er unſanft zu


