1² Von der läſtigen Gegenwart dieſes Freundes der Reinlichkeit befreit, verſchwendeten meine Freundin, Frau— an mich eine Menge aufrichtig gemeinter Dankſagungen und doch iſt ihre Erkenntlichkeit, ſtatt durch dieſe Betheurungen ſich zu erſchöpfen, wie es gewöhnlich geht, im gegenwärtigen Augenblicke noch ſo lebendig, als wenn jene gar nicht geweſen wären. Der Erinnerung an dieſen geleiſteten Dienſt, habe ich die Erlaubniß zu verdanken, nach Belieben in dieſen verlaſſenen Zimmern umherzuwandeln, wie der Schatten eines abgeſchiedenen Kämmerers, bald über Sachen
brütend, 4
„die laͤngſt die Zeit ſchon uͤberfluthet,“
wie es in einem alten iriſchen Liede heißt, bald dem Wunſche nachhängend, auch mich möchte, wie ſo man⸗ che Romanſchreiber, ein glückliches Ohngefähr im ver⸗ borgenen Schubfache eines alten Schrankes ein, wenn auch kaum lesbares Mannſcript finden laſſen, das au⸗ thentiſche Nachrichten über einzelne Ereigniſſe aus der merkwürdigen Zeit der unglücklichen Maria enthielte.
Meine liebe Miſtreß Baliol bezeugte mir ihre herzli⸗ che Theilnahme, als ich beklagte, daß Gaben der Art nicht mehr vom Himmel fallen, und daß ein Autor, dem am Meeresufer vor Kälte die Zähne klappern, dieſe eher ſich ausbeißen könnte, als daß eine Welle ihm ein Käſtchen mit einer Geſchichte, wie die der


