Teil eines Werkes 
113. Band, Der Pirat : 4. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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welche das alles gewirkt hat? Es iſt, wie ich hoͤre, vicht

einer von unſern gewoͤhnlichen Baſilisken, ſondern ein Maͤd⸗

chen von Geiſt und Charafkter.

An beiden iſt eben ſo we ig ein Zweifel, als daß ſie das ſchoͤnſte und bezauberndſte Geſchoͤpf iſt, das je Men⸗

ſchenaugen erblickt haben, autwortete Cleveland.

Und ſie liebt Dich, da ſie doch weit, edelſter Capb⸗

tain, daß Du ein Befehlshaber von Gluäcksrittern biſt, die man im gewoͤhnlichen Leben Piraten nenut? Allerdings ich bin feſt uͤberzeugt davon, ſagte Cleveland. Nun dann, antwortete Bunce:ſo ſſt ſie wirktlich toll, wie ich vorher ſagte, oder ſie weiß nicht, was ein Pi⸗ rat iſt

In dem Letztern haſt Du Recht, erwiederte Clere⸗

land:ſie iſt in ſo entfernter Einſamkeit und ſo gaͤnzli⸗ cher Unwiſſenheit von Allem, was ſchlecht iſt, auferzogen worden, daß ſte unſere Beſchaͤftigung mit der der alten nor⸗

diſchen Helden vergleicht, welche See und Hafen mit ihren ſiegreichen Galeeren durchſtrichen, Laͤnder eroberten, und

den Namen Seeköonige fuͤhrten.

Der beſſer iſt, alsPirat, aber wahrſcheinlich ſo ziemlich auf daſſelbe hinauskommt, ſagte Bunce:aber das muß ein wackeres Maͤdchen ſeyn! Warum brachter Ihr ſie nicht mit an Bord? Es war Schade, daß Ihyr ſie ſo enttauſchtet.

und glaubſt Du denn wirklich, ſagte Cleveland: daß ich den gefallenen Engel ſo ganz zu ſpielen im Stande ſeyn koͤunſt, um ihren ſchwaͤrmeriſchen Irrthum dahin zu

benutzen, einen Engel von Schoͤnheit und Unſchuld eine ſol⸗

che Hoͤlle ſehen zu laſſen, wie ſie am Bord Eueres ver⸗ ruchten