Teil eines Werkes 
113. Band, Der Pirat : 4. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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hatte Reize, welche fuͤr das wilde Anſehen des Innern entſchaͤdigten. eine Meerenge, trennt dieſe einſame, gebirgige Inſel von Pomong, und in der Mitte dieſes Sundes liegt wie eine von Smaragden zuſammengeſetzte Tafel, das ſchoͤne

gruͤne Eiland Gramſay. Auf dem fernen Feſtlande er⸗ blickt, man die Stadt oder das Dorf Stromneß, mit ei⸗

Ein breiter und ſchoͤner Meerbuſen, oder

nem Hafen, fuͤr deſſen Vortrefflichkeit, die bedeutende

Anzahl von Schiffen zeugt, welche beſtaͤndig auf der

Rhede liegen. Die Bucht wird weiterhin enger, und

zleht ſich endlich, ſich immer mehr verengend, in das Innere von Pomonas hinein, wo ihr Waſſer die ſchoͤne Iabe bildet, welche man den See von Stennis nennt..

An jenem Ufer pflegte Mordaunt ſtundenlang zu wan⸗ deln, und zwar nicht ohne Empfaͤnglichkeit fuͤr die Schoͤn⸗ heit der Ausſicht, wenn gleich ſeine Gedanken mit den guzlendſten Betrachtungen uͤber ſeine gegenwaͤrtige Lage beſchaͤftiagt waren. Er war entſchloſſen, die Inſel ſo bald zu verlaſſen, als die Herſtellung ſeiner Geſundheit ihm

zu reiſen verſtatten wuͤrde. Seine Dankbarkeit gegen

Norna, als deren, wenn auch nicht wirklichen, doch an⸗ genommenen Sohn er ſich betrachtete, geſtattete ihm in⸗ deß nicht, dieß zu thun, ohne ihre Erlaubniß dazu zu haben, ſelbſt wenn er die Mittel zum Fortkommen ge⸗ habt haͤtte, wozn er jedoch nicht viel Wahrſcheinlichkeit

ſah. Nur durch unablaͤſſiges Dringen konnte er, am

Ende, von ſeiner Wirthin das Verſprechen erhalten, daß,

wenn er ſich dazu bequemen wolle, nach ihrer Weiſung

ſeine Schritte einzurichten, ſie ihn ſelbſt nach der Haupt⸗ ſtadt der Orkney⸗Inſeln hinuͤberbringen werde, wenn der herannahende Markt dort gehalten werden wuͤrde.

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