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„das iſt der und der, der begnadigte Pirat!— kein ehr⸗ lcher Menſch ſpricht mit ihm,— kein rechtliches Maͤdchen gibt ihm ihre Hand.“
„Du traͤgſt Deine Farbe etwas zu ſtark auf,“ ſagte Cleveland, ſeinen Freund ploͤtzlich unterbrechend:„es giebt Maͤdchen— es giebt wenigſtens Eine, die ibrem Gelieb⸗ ten treu bleiben wärde, ſeldſt wenn er waͤre, was Du eben geſchildert haſt.“ 8
Bunce ſchwieg einen Augenblick, und ſah ſeinen Freund ſcharf an.„Bei meiner Seele!“ rief er am Ende aus: „ich fange an mich fuͤr einen Zauberer zu halten! So un⸗ wahrſcheinlich es auch war, ſo konnie ich doch, vom Anfang au, die Vermutbhung nicht unterdruͤcken, daß ein Maͤdchen mit ihm im Spiele war. Wahrhaftig, das iſt noch aͤrger, als der verliebte Prinz Volscius! He, he, he!“
„Lache, wie Du wilſt,“ ſagte Cleveland:„es iſt doch wahr;— es giebt ein Maͤdchen, das mich, trotz dem, daß ich ein Pirat bin, lieten will, und ich muß Dir frei geſte⸗ hen, Jakob, daß, wenn ich gleſch zu Zeiten unſer Herum⸗ ſtreicherleben, und mich ſelbſt, weil ich es treibe, verabſcheut habe, ich doch zweifele, ob ich mich dazu entſchloſſen haben wurde, mich davon loszureitzen, wie ich es jetzt zu thun entſchloſſen bin, waͤre es nicht ihretwegen geweſen.“
„Nun dann, Gott erbarme ſich!“ erwiederte Bunce: „es waͤre unnutz, einem Verruͤckten vernünftig zureden zu wollen, und Liebe iſt, bei Jemanden von unſerem Gewer⸗ be Capitain, nict viel beſſer, als reine Verruͤcktheit. Das Maͤdchen muß ein ſeltenes Geſchoͤpf ſeyn, daß ein kluger Mann ſich ihretwegen der Gefahr des Gehangenweroens ausſetzt. Aber hoͤrt einmal, iſt ſie nicht auch ein wenig befangen, ſo gut wie Ihl? und iſt es nicht Mitleldenſchaft,


