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Seine Kleidung war ganz verſchieden von der, die er go⸗ wöhnlich auf Shetland getragen hatte, und ſchien eine Art Uniform zu ſeyn, die mit Treſſen beſetzt und reich geſtickt war. Ein Hut mit einer Feder, und ein Galanterie⸗De⸗ gen, mit ſchoͤnem Griff, damals der beſtaͤndige Begleiter eines Jeden, welcher Anſpruch auf den Namen eines Man⸗ nes von Ton machte, zeigten, daß er zu dieſer Klaſſe ge⸗ hoͤre. Wenn aber ſein Aeußeres auch bei weitem mehr in die Augen fallend war, als damals, ſo ſchtien doch ſeine Geſundheit und ſein Geiſt ſehr gelitten zu haben. Er war bleich, hatte das Feuer ſeiner Augen und die Lebhaftigkeit ſeines Schritts verloren, und ſein ganzes Aeußere deutete entweder auf Schwermuth der Seele oder koͤrperliches Lei⸗ den, oder auf eine Vereinigung beider Uebel.
Als Cleveland ſo in dieſen alten Truͤmmern auf⸗ und abgieng, huͤpfte ein junger Mann, von ſchlanker zarter Geſtalt, deſſen glaͤnzender Anzug, dem Anſcheine nach mit großer Sorgfalt gewaͤhlt, durchaus mehr Uebertreibung als feinen Geſchmack verrieth, deſſen Benehmen eine fluͤchtige Nachahmung eines Lebemannes aus jener Zeit zu ſeyn ſchien, und in deſſen Geſicht etwas Freies ja Unverſchaͤm⸗ tes lag, die Treppe hinauf, trat in die Halle und begruͤßte Cleveland, der ihm ganz nachlaͤßig zunickte, ſeinen Hut tie⸗ fer uͤber die Augen zog, und alsbald ſeinen einſamen, ſchwermuͤthigen Spaziergang wieder antrat.
Der Fremde ruͤckte ebenfaſts ſeinen Hut zurecht, nickte wieder, nahm, mit dem Weſen eines Stutzers, aus einer reich beſetzten goldenen Doſe Schnupftaback, bot Cleveland, wahrend dieſer bei ihm vorbei ging, davon aa, der eine ziemlich kalte abſchlaͤgliche Bewegung machte, ſteckte die Doſe wieder in die Taſche, ſchlug ebenfalls die Arme un
W. Scott's Werke⸗ exXIII.. 7


