Teil eines Werkes 
113. Band, Der Pirat : 4. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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96 noch Einfaͤlle und Zuſammenſetzungen von ihrer eigenen Erfindung,„alle ans des Baumeiſters Gehirn entſprungen,“ zu geben.

Der Grafenpallaſt nimmt drei Seiten eines laͤng⸗ lich⸗viereckten Platzes ein, und hat, ſelbſt noch in ſeinen Truͤmmern, das Anſehen eines zierlichen, wenn gleich fe⸗ ſten Gebaͤudes, das, wie es bei den Wohnungen der Lehns⸗ fuͤrſten der Fall war, zugleich die Eigenſchaften eines Pal⸗

laſtes und eines Kaſtells vereinigte. Ein großer Prunkſaal,

welcher mit mehreren runden oder Thurmzimmern in Ver⸗ bindung ſtand, und der an jedem Ende einen ungeheuern Kamin hatte, zeigte von der alten nordiſchen Gaſtfreund⸗ lichkeit des Grafen von Orkney, und ſteht, faſt wie nach neuerer Art, mit einer Gallerie oder Nebenzimmer von aͤhnlichen Verhaͤltniſſen in Verbindung, das, wie der große Saal, ebenfalls ſeine Thuͤrmchen hat. Der große Saal wird durch ein großes ſchoͤnes Fenſter mit ſteinernen Rah⸗

men erleuchtet, und man gelangt zu demſelben auf eine

großen und zierlichen Treppe, welche aus drei Abihellun⸗ gen ſteinernen Stufen beſteht. Die aͤußeren Zlerrathen und Verhaͤltniſſe des alten Gebaͤudes ſind ebenfalls ſehr ſcoͤn; da aber dieſes Ueberbleibſel der Pracht und Groͤße der Grafen, welche ſich die Gewalt ſo wie die Wuͤrde klei⸗ ner Fuͤrſten anmaßten, nicht gegen das Wetter geſchützt iſt,

ſo verfällt es jezt ſehr ſchnell, und hat ſeit der Zeit, wo

unſere Geſsichte ſich zutrug, bedeutend gelitten.

Mit verſchraͤnkten Armen und niedergeſchlagenem Bkia gius der Pirat Cleveland langſamen Schritts in der ver⸗ fallenen Halle, die wir ſo eben beſchrieben haben, auf und ab, ein Ort, den er wahrſcheinlich deswegen gewaͤhlt, weil er ſo eutfernt von allem Menſchengetummet war.