Teil eines Werkes 
113. Band, Der Pirat : 4. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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95 Siebentes Kapitel.

Bei dieſer Hand, Du glaubſt, daß ich ſo tief in des Teufels Büchern ſtehe, als Du und Falſtaff der Verſtocktheit und Halsſtar⸗ rigkeit wegen. Aber das Ende wird es zeigen, doch kann ich Dir ſagen(da ich, aus Ermangelung eines Beſſern, nun ſo Dich mei⸗ nen Freund nenne), ich könnte traurig ſeyn, und das recht traurig.

Shakespeare— Heinrich IV. Zweiter Theil.

Wir muͤſſen jezt den Schauplaz von Shetland nach Ork⸗ ney verlegen, und unſere Leſer erſuchen, uns zu den Truͤm⸗ mern eines zierlichen, wenn gleich ſehr alten Gebaͤudes, der Grafenpallaſt genannt, zu begleiten. Dieſe, zwar ſehr verfallenen, Ueberbleibſel, ſind noch in der Naͤhe des feſten und ehrwuͤrdigen Gebaͤudes vorhanden, welches die fromme Andacht der Norweger dem heiligen Magnus dem Maͤrtyrer widmete; und da dieſer Pallaſt auch in der Naͤhe des biſchoͤflichen liegt, der ebenfalls in Truͤmmer dahingeſunken iſt, ſo macht dieſer Ort einen doppelt ſtar⸗ ken Eindruck, weil er ſowohl von den Veraͤnderungen in dem kirchlichen als in dem Staatszuſtande zeugt, welche Orkney ſo gut wie jedes andere Land betroffen haben, das dergleichen Veraͤnderungen mehr ausgeſetzt iſt. Mehrere Theile dieſes verfallenen Gebaͤudes koͤnnten(mit gehoͤriger Abaͤnderung) ſehr wohl zu Muſtern fuͤr ein Haus im go⸗ thiſchen Stile dienen, wenn die Baumeiſter ſich darauf beſchraͤnken wollten, das nachzuahmen, was in dieſer Bau⸗ art wirklich ſchoͤn iſt, ſtatt eine bunte Muſterkarte der lau⸗ nenhaften Eigenthuͤmlichkeiten dieſer Ordnung zu geben, und dabei den militairiſchen, geiſtlichen und haͤuslichen Stil aller Zeitalter durcheinander zu miſchen, und dazu