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womit das Handgemenge zu enden ſchien; das furchtbare Anzeichen, woraus ſich ſchließen ließ, daß der Sieger den lebloſen Koͤrper ſeines Opfers hinweggetragen— alles ſchien darauf hinauszugehen, daß der Kampf ſich durch eine un⸗ gluͤkliche Begebenheit geendet.„Und wer von den Ungluͤck⸗ lichen war gefallen? wer hatte ein blutiges Ende gefunden? wer hatte den furchtbaren und blutigen Sieg davon getra⸗ gen?—“ Dieß waren Fragen, worauf die leiſe Stimme der inneren Ueberzeugung antwortete:„daß ihr Geliebter Cleveland, nach Charakter, Gemuͤth und Gewohnheit zu ſchließen, wahrſcheinlich der Ueberlebende geblieben ſey.“ Dieſe Betrachtung gewaͤhrte ihr unwillkuͤhrlich einen Troſt, den ſte aber kaum ſich zu erlauben wagte, wenn ſie bedach⸗ te, daß ihres Geliebten Verbrechen und die Zerſtoͤrung von Brenda's Gluͤckſeligkeit damit verknuͤpft ſey.
„unſchuldige, ungluͤckliche Schweſter!“ ſagte ſie zu ſich ſelbſt:„Du biſt zehnmal beſſer als ich, denn Du machſt ſo wenige Anſpruͤche bei Deiner Vortrefflichkeit. Wie waͤre es moͤglich, daß ich nicht fortwaͤhrend Herzensangſt empfaͤn⸗ de, da ſie aus meinem Buſen ſogleich in den Deinigen uͤber⸗ gehen muß?“
Waͤhrend dieſe quaͤlenden Gedanken ihr Gemuͤth beun⸗ ruhigten, konnte ſie ſich nicht enthalten, ihre Schweſter an ihren Buſen zu druͤcken, und that dieß mit ſolcher Innig⸗ keit, daß Brenda, nachdem ſie einen tiefen Seufzer ausge⸗ ſtoßen, erwachte.
„Biſt Du es, Schweſter?“ ſagte ſie:„mir traͤumte, ich laͤge auf einem von den Denkmaͤlern, das Claudius Halcro uas ſo oft beſchrieben hat, und wo das Bild des darunter Ruhenden auf dem Steine ausgehauen iſt. Mir traͤumte, daß ein ſolches Marmorbild an meiner Seite laͤ⸗


