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dem Wegſchaffen derſelben verknuͤpft ſey, ſchien ihr mehr als wahrſcheinlich.
Ein augenblickliches Bedenken uͤberzeugte, wie geſagt, Minna von dem Thdrichten einer weiteren Verfolgung: ihr naͤchſter Gedanke war, die Familie zu erwecken; allein dann mußte ſie ſagen, um was und von wem die Rede ſey. Auf der andern Seite konnte aber dem Verwundeten, wenn er verwundet war— ach, und er war es vielleicht toͤdtlich — noch Huͤlfe geleiſtet werden, und in dieſer Ueberzeugung war ſie im Begriff zu rufen, als ſie Claudlus Halcro's Stimme hoͤrte, der, dem Anſcheine nach, vom Hafen zu⸗ ruͤckkehrte, und nach ſeiner Weiſe ein Stuͤck eines alten norwegiſchen Liedes ſang, das man etwa folgendermaßen verdeutſchen koͤnnte:
Die Leichenſpende theilſt Du aus, Ja, Mutter, Du allein, Dem müden Leib, der Seele ſchwer, Das Weißbrod und den Wein.
Und meine Roſſe theilſt Du aus, Du thuſt es, Mutter, mein, Und meine weiten Lande auch, Und meine Schlöſſer neun.
Doch keine Rache für die That, und für vergoßnes Blut! Oen Leib gieb der Erde, dem Himmel die Seel“, Und Gott das Seine thut.
Das ſonderbare Zuſammentreffen des Inhalts dieſes Lledes mit der Lage, in der ſie ſich ſelbſt befand, erſchien Minna als ein Wink des Himmels. Man muß bedenken, daß wir hier beſtaͤndig von einem Lande reden, wo auf Au⸗ zeichen und aberglaͤubiſche Vorbedeutungen das groͤßte Ge⸗


