Teil eines Werkes 
112. Band, Der Pirat : 3. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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24 118 wicht gelegt wird, und wir ſuͤrchten zuweilen beinah, kaum von denen recht verſtanden zu werden, deren begraͤnzte

Einbildungskraft ſich keinen Begriff davon machen kann,

wie maͤchtig jege auf den menſchlichen Geiſt, zu gewiſſen Perioden der Ausbildung der menſchlichen Geſellſchaft, wir⸗ ken koͤnnen. Der Inhalt eines Verſes, den man im Vir⸗ gil aufſchlug, wurde, im ſiebzehnten Jahrhundert, am eng⸗ liſchen Hofe, als eine ſichere Vorbedeutung fuͤr die Zu⸗ kunft angeſehen; was Wunder alſo, wenn ein Sraͤdchen von den wilden und entfernten ſhetlaͤndiſchen Inſeln, Ver⸗ ſe, welche etwas enthielten, das auf ihre gegenwärtige La⸗ ge paßte, als einen Wink des Himmels anſah.

Ich will ſchweigen, ſagte ſie halb laut,ich will meine Liopen verſchließen.

Dea Leib gieb der Erde, dem Himmel die Seel⸗ Und Gott das Seine thut.

Wer ſpricht da? ſagte Claudius Halcro etwas er⸗ ſchrocken; denn er hatte ſich, ſelbſt durch ſeine Reiſen in fremden Laͤndern, von ſeinem heimathlichen Aberglauben nicht ginz losmachen können. Von Furcht und Schrecken gleich ſtark angeregt, konnte Minna anfangs ihm nicht antworten, und Halcro, der im Halbdunkel denn ſie ſtand im Schatten des Hauſes, und der Morgen war trüb und neblig eine weiße Geſtalt vor ſich ſtehen ſah, degann ſie in alten Reimen zu heſchwoͤren, welche, als paſſend fuͤr dieſe Gelegenheit, ſich ihm darboten, und welche in ihrem Kauderwelſch einen wilden überirdiſchen Ton hatten, der in der hler folgenden Ueberſetzung nicht verlor en gehen duͤrfte: