Teil eines Werkes 
112. Band, Der Pirat : 3. Theil (1828) The pirate
Entstehung
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und verroſtet, und die Eil, mit welcher ſie ſie aufzubringen ſuchte, machte, wie gewoͤhnlich, den Verſuch noch ſchwerer. Als es gelungen war, und Minna begierig ſich halb zum Fenſter hinaus gelegt hatte, waren die, von welchen die Toͤne hergekommen, ſchon unſichtbar geworden, und ſie konnte nur noch einen Schatten im Mondlicht dahin gleiten ſehen, waͤhrend der Gegenſtand, der ihn hervorbrachte, ſich ſchon um eine Ecke gewendet hatte, welche ihn ihren Blicken ent⸗ zog. Der Schatten bewegte ſich langſam, und ſchien der eines Mannes zu ſeyn, der einen andern auf den Schultern trug, ein Anzeichen, welches Minna's Angſt auf das Hoͤchſte ſteigerte. Das Fenſter war nicht hoͤher, als etwa acht Fuß vom Boden, und ſie ſaͤumte keinen Augenblick, ſich von dem⸗ ſelben herabzuſchwingen und den Gegenſtand zu verfolgen, der ihr Sohrecken erregt hatte

Als ſie indeß die Ecke des Gebaͤndes erreichte, hinter welcher der Schatten hervorgekommen zu ſeyn ſchien, ſah ſie nichts, das ihr im Geringſten den Weg haͤtte andeuten können, den die Geſtalt genommen hatte, und ein augen⸗ blickliches Bedenken reichte hin, ſie zu uͤberzeugen, daß alle Verſuche zu weiterer Verfolgung eben ſo unverſtaͤndig, als fruchtlos ſeyn wuͤrden. Außer allen den Vorſprüngen und Vertiefungen des vielwinkligen Hauſes, ſeinen Außenge⸗ baͤuden, den verſchiedenen Kellern, Niederlagen, Staͤllen und ſo weiter, welche ihre Nachforſchungen vereitelu muß⸗ ten, zog ſich doch eine Reihe niedriger Felſen von bier aus nach dem kleinen Hafen hin, eigentlich eine Fortſetzung des Ruckens, der ſeinen Damm bildete. Dieſe Felſen hatten manche Vertiefungen, Schluchten und Hoͤhlen, und in eine von dieſen konnte die Geſtalt ſich mit ihrer ungluͤcklichen Laſt gefluͤchtet haben, denn daß irgend ein Ungluͤcksfall mit