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gert, die dem Friedensrichter die wichtigſte des ganzen Tags war, und die er nicht ungenuͤtzt hatte vorbeigehen laſſen.„Wartet hier,“ ſagte Diana;„ich kenne das Haus, und will einen Bedienten rufen. Eure ploͤtzliche Erſchei⸗ unng koͤnnte den alten Herrn ſo uͤberraſchen, daß ihm der Biſſen im Halſe ſtecken bliebe.“ Damit entrſchluͤpfte ſie mir, und ließ mich unſchluͤſſig, ob ich vorwaͤrts oder zu⸗ ruͤckgehen ſollte. Ich mußte einen Theil von dem hoͤren, was im Speiſezimmer geſprochen wurde, und beſonders mehrere Entſchuldigungen gegen die Einladung zum Ge⸗ ſang, die mit einer niedergeſchlagenen, kraͤchzenden Stim⸗ me vorgebracht wurden, deren Toͤne, wie ich bald bemerk⸗ te, mir nicht völlig fremd waren.„Nicht ſingen, Herr? Nun, wahrhaftig, Ihr muͤßt!— Was? Ihr habt meine ſilberbeſchlagene Kokosnußſchale voll Sekt ausgetrunken, und ſagt mir, Ihr koͤnnt nicht ſingen?— Herr, Sekt kann eine Katze zum Sprechen bringen, und zum Singen dazu; her⸗ aus mit ſo etwas Luſtigem oder trollt Euch aus meiner Thuͤre. Meint Ihr, Ihr duͤrft mir alle meine koſtbare Zeit mit Euren verwuͤnſchten Anzeigen verderben, und dann noch kommen und ſagen:„ich kaun nicht ſingen.“
„Ihr habt vollkommen Recht, edler Herr:“ ſagte eine andere Stimme, die dem geſchwaͤtzigen gezierten Tone nach zu ſchließen die des Schreibers war,„und der Herr wird ſich auch fuͤgen; canet, d. h. er wird ſingen, ſteht ihm auf der Stirne geſchrieben.“
„Heraus alſo damit,“ ſagte der Friedensrichter,„oder bei St. Chriſtoph! Ihr ſollt die Kokosnuß voll Salzwaf⸗ ſer austrinken, wie es fuͤr ſolche Faͤlle verfuͤgt und verord⸗ net iſt.“


