Teil eines Werkes 
100. Band, Robin der Rothe : 1. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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Tone hinzu,wenn ſch hier bleibe, ſeid Ihr um ſo eilk⸗ ger und thaͤtiger.

So bleibt denn, unbeſonnenes, bartnaͤckiges Mädchen. Ihr wißt allzugut, auf wen Ihr vertraut; mit dieſen Worten eilte er aus dem Vorſaal hinweg, und bald hörten wir die eiligen Tritte ſeines Pferdes.

Dank dem Himmel, er iſt fort! ſagte Diana.Und nun laßt uns den Friedensrichter aufſuchen.

Sollten wir nicht lieber einen Diener rufen? O, keineswegs; ich kenne den Weg in ſeine Hoͤhle, wir muͤſſen ihn unvermuthet uͤberfallen, folzt mir. Ich folgte ihr alſo, wie ſie eine dunkle Treppe hinan⸗ trkppelte, durch einen halbhellen Gang gieng, und dann in eine Art Vorzimmer trat, an deſſen Waͤnden alte Land⸗ karten, Bauriſſe und Stammbaͤume hiengen. Eine Fluͤgel⸗ thuͤre fuͤhrte in Herrn Inglewoods Wohnzimmer, aus dem wir das Ende eines alten Lieds hörten, von einer Stimme geſungen, die ihrer Zeit zu einem luſtigen Trinklied nicht ſchlecht geklungen haben mochte.

Wer zu Schönen ſagt: nein!

Kann kein Ehrenmann ſeyn;

Ich wünſch' ihm den Strick um die Kehle. 3

Juchhe! ſagte Miß Vernon,der luſtige Friedens⸗ richter muß ſchon geſpeist haben. Ich glaubte nicht, daß es ſo ſpaͤt ſey.

Es war ſo. Herrn Inglewoods Eßluſt war durch ſelue amtlichen Arbeiten erhoͤht worden, er hatte ſein Mittag⸗ eſſen fruͤher beſtellt, und um zwoͤlf Uhr ſtatt um ein Uhr geſpeist, was damals die allgemeine Eßſtunde in England war. Die verſchiedenen Vorfaͤlle dieſes Morgens hatten

unſere Ankunft bis einige Zeit nach dieſer Stunde verzoͤ⸗ 3