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fang, der einem ehrlichen Manne ſein: Halt! zugerufen hat. Da war in meiner Jugend ein Jack Winterfield,— immer in den beſten Geſellſchaften, bei Pferdereunen und
Hahnengefechten immer zu finden,— wir waren unzer⸗ trenglich.— Gebr die Flaſche weiter, Herr Morris, es
iſt nicht gut, mit trockenem Munde reden;— manche Fla⸗ ſche habe ich mit dem armen Jack ausgeſtochen,— von gu⸗ ter Familte,— ein offener Kopf— helles Auge, ein ſo ehrlicher Burſche, bis auf den Handel, der ihn ums Leben brachte,— wir wollen auf ſein Andenken trinken, Ihr Herrn.— Der arme Jack Winterfield,— und da wir nun von ihm ſprechen,— und von dergleichen Dingen,— und da mein veroammter Schreiber mit ſeinem Kauderwaͤlſch wo anders iſt, und da wir ſo unter uns ſind, Herr Osbal⸗ diſtone,— wenn Ihr guten Raty annehmen wollt,— das Geſez iſt hart, ſeyr ſtreng,— der arme Jack Winterfield wurde geyangen zu VYork, trotz allen Familtenverbindungen und Puen Fuͤrſorechern,— blos weil er einen fetten Vieh⸗ haͤndler um einige Goldſtuͤcke leichter gemuacht hatte.— Nun, der ehrliche Herr Morris iſt ein wenig erſchreckt worden, und ſo weiter. Zum Teufel, gebt dem armen Mann ſein Felleiſen wieder, und der Spaß hat ein Ende.“
Morris Augen glaͤnzten bei dieſer Aufforderung, und er begann eine Verſicherung herauszuſtammeln, daß er nach keines Menſchen Blut duͤrſte, ich aber ſchnitt die vorge⸗ ſchlagene Bellegung kurz ab, indem ich des Friedensrich⸗ rers Aufforderung als eine Beleidigung aufnahm, da er mich geradezu des Verbrechens fuͤr ſculdig erklaͤrte, das ich voͤllig in Abrede zog. Wir waren noch in dieſem ſelt⸗ ſamen Geſpraͤch begriffen, ais ein Diener die Thuͤre oͤff⸗ nete, und einen fremden Herrn ankuͤndigte, der Sr. Eolen
die Aufwartung machen wollte; der Angekuͤndigte trat auch
ſogleich vyne weitere Umſtaͤnde ein.
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