Teil eines Werkes 
100. Band, Robin der Rothe : 1. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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nicht ſo gleich wieder; folgt mir, ich muß Euch eine Aus⸗

ſicht zeigen.

Raſch trabte ſie hierauf nach dem Gipfel eines ſchoͤ⸗ nen Huͤgels, der eine weite Ausſicht gewaͤhrte. Sie blickte umher, ob niemand uns nahe ſey, und wandte dann ihr Pferd unter einige Birken, die uns vor den uͤbrigen Jaͤ⸗

gern verbargen.Seht Ihr dort den ſpitzigen, braunen

Huͤgel auf der Haide, der einen weißlichen Fleck an der Seite hat? 3 Dort am Ende jener langen Strecke Moorland?

Ich ſehe ihn deutlich.

Jener weißliche Fleck iſt ein Felſen, genannt Haw⸗ kersmore Klippe, ſie liegt ſchon in Schottland. 3

So? ich glaubte nicht, Schottland ſo nahe zu ſeyn.

Es iſt ſo, ich verſtchere Euch, und Euer Pferd bringt Euch in zwei Stunden dahin.

Ich werde es ſchwerlich darum bemuͤhen; die Ent⸗ fernung muß doch ungefaͤhr achtzehn Meilen betragen.

Ihr koͤnnt mein Pferd nehmen, wenn Ihr es fuͤr beſſer haltet. Ich ſage Euch in zwei Stunden koͤnnt Ihr in Schottland ſeyn.

Und ich ſage Euch, ich wuͤnſche ſo wenig dort zu feyn, daß, wann mein Pferd ſchon an der Graͤnze ſtuͤnde, ich es nicht hinuͤber gehen laſſen wollte. Was ſoll ich in Schottland thun?

Fuͤr Eure Sicherbeit ſorgen, wenn ſch offen ſprechen foll. Verſteht Ihr mich jetzt, Herr Franz?

Nicht im Geringſten; Ihr werdet mir immer dunk⸗ ler..

Nun wahrlich, ſo mißtraut Ihr mir entweder auf

eine