ken, und ſchlage ein oder ein paar Tage nicht an, wenn ich gute Geſellſchaft habe“ 4
„Meiner Treu,“ ſagte Camphell;„ich kann Euch den Dienſt nicht leiſten, den Ihr zu wünſchen ſcheint. Ich reiſe,“ ſezte er hinzu, indem er ſich ſtolz aufrichtete,„in eigenen Angelegenheiten, und wenn Ihr meinem Rathe folgen wollt, ſo geſellt Euch zu keinem Fremden auf dem Wege, und theilt auch die Richtung Eurer Reiſe denen nicht mit, die nicht danach fragen.“ Hierauf machte er ohne Umſtände den Rockknopf los, und kam, da die Geſellſchaft ſich zerſtreute⸗ zu mir, und bemerkte:„Ihr Freund iſt für den Auftrag, den er hat, viel zu mittheilend.“
„Dieſer Herr,“ erwiederte ich mit einem Blicke auf den Reiſenden,„iſt nicht mein Freund, ſondern blos eine Bekannt⸗
ſchaft, die ich auf dem Wege machte. Ich kenne weder ſei nen Namen, noch ſein Geſchaͤft, und Ihr ſcheint fein Ver⸗
trauen mehr zu beſizen, als ich.“ „Ich meinte blos,“ erwiederte er haſtig:„daß er etwas vorſchnell die Ehre ſeiner Begleitung Leuten anbietet, die ſie nicht wollen.“ 1 „Er ſelbſt,“ ſagte ich,„iſt der beſte Richter über ſeine eigenen Angelegenheiten, und ich möchte mich in keiner Hin⸗ ſicht zum Richter darüber aufwerfen.“ Herr Campbell machte keine weitere Bemerkung, ſondern wünſchte mir eine gute Reiſe, und die Geſellſchaft zerſtreute ſich beim Anbruch des Abends. Am naͤchſten Tage verließ ich die Geſellſchaft meines
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furchtſamen Reiſegefaͤhrten, da ich die große noͤrdliche Straße verließ, um mich mehr weſtlich nach Osbaldiſtone⸗
Manor, meines Oheims Wohnſitz, zu wenden. Ich kaun nicht ſagen, ob er ſich durch meinen Abgang erleichtett
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