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ſatyriſchen Bemerkungen zeigten einen Mann an, der die Angelegenheiten dieſes Landes in der Naͤhe beobachtet hatte.
Neber politiſche Gegenſtände beobachtete Campbell Still⸗ ſchweigen und eine Mäßigung, wozu Vorſicht ihn bewegen mochte. Die Parteien der Whigs und Tories erſchütterten damals England bis auf den Grund, und eine mächtige Parthei, dem jakobttiſchen Intereſſe ergeben, bedrohte die Dynaſtie von Hannover, die ſo eben auf den Thron gelangt war. Jede Schenke wiederhallte vom Geſchrei ſtreitender Politiker, und da meines Wirths politiſche Grundſäze ſo li⸗ beral waren, daß er mit keinem guten Kunden Streit an⸗ fieng, ſo waren ſeine Sonntagsgäſte oft unvereinbar getrennt in ihren Meinungen. Der Pfarrer und der Apotheker nebſt einem kleinen Mann, der mit ſeinem Berufe ſich nicht brü⸗ ſtete, aber nach dem zierlichen Schnellen mit den Fingern zu urtheilen, der Barbier war, nahmen kräftig die Parthei der hohen Kirche und des Hauſes Stuart. Der pflichtſchuldige Acciſe⸗Einnehmer, und der Advokat, der auf ein kleines Aemt⸗ chen unter der Krone ſpeculirte, nebſt meinem Reiſegefähr⸗ ten, der ganz kühnlich ſich in den Streit einzulaſſen ſchien, unterſtüzten ſtandhaft König Georg und die proteſtantiſche Erbfolge. Gräßlich war das Geſchrei,— ſchrecklich die Be⸗ theurungen. Alle beriefen ſich auf Herrn Campbell, begierig, wie es ſchien, ſeine Billigung zu erlangen.
„Ihr ſeid ein Schotte und müßt alſo das erbliche Recht vertheidigen,“ ſchrie die eine Parthei.
„Ihr ſeid ein Presbyterianer,“ fiel die andere ein;„Ihr könnt die willkührliche Gewalt nicht begünſtigen.“
„Meine Herren,“ ſagte Campbell, nachdem er ſich mit einiger Mühe Gehöor verſchafft hatte;„ich zweifle ſehr, ob König Georg die Vorliebe ſeiner Freunde ſo verdient; kann


