Teil eines Werkes 
100. Band, Robin der Rothe : 1. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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nen, die auf einen gewiſſen Rang Anſpruch machten, ſehr wiel auf die Kleidung verwaudten, zeigte die ſeine ſehr mittelmaͤßige Gluͤcesumſtaͤnde, wo nicht Armuth an. Sein Geſpraͤch bewieß, daß er einen Viehhandel trieb, ein Ge⸗ werbe, das nicht ſehr im Anſehen ſtand. Und doch, troßz aler dieſer Nachtheile, ſchien er, als ob ſich dieß von ſelbſt verſtuͤnde, die uͤbrige Geſellſchaft mit jener kalten hoͤflichen Herablaſſung zu behandeln, die eine wahre oder eingebil⸗ dete Ueberlegenheit uͤber diejenigen vorausſetzt, gegen die man ſie ausuͤbt. Wenn er ſeine Meinung uͤber irgend etwas aͤußerte, ſo geſchah es mit dem Tone eines Man⸗

nes, der durch Rang oder Bildung uͤber ſeiner Geſellſchaft

ſteht, und als ob das, was er ſagte, weder bezweifelt, noch

beſtritten werden koͤnne. Mein Wirth und ſeine Sonn⸗

tagszaͤſte ſanken nach einigen vergeblichen Verſuchen durch Geraͤuſch und kuͤhne Behauptung, ihre Wichtigkeit geltend

meine Welterfahrung, die durch den Aufenthalt in der Fremde erweitert war, und auf die Keuntniſſe, mit denen eine ziemlich gute Erziehung mich ausgeſtattet hatte.

In lezterer Hinſicht fiel es iom nicht ein, mit mir in die Schranken zu treten, und man ſah leicht, daß ſeine na⸗

mit dem damaligen Zuſtand Frankreichs, mit dem Charak⸗ ter des kürzlich zur Regentſchaft dieſes Königreichs gelang⸗ ten Herzogs von Orleans, ſo wie mit dem der Staatsmän⸗

zu machen, allmaͤhlich unter die Autoritaͤt des Herrn Camp⸗ bell, der auf dieſe Weiſe ſich völlig der Fuͤhrung des Ge⸗ ſpraͤchs bemaͤchtigte. Aus Neugierde war ich verſucht, ihm ſelbſt den Boden ſtreitig zu machen, im Vertrauen auf

kürliche Anlagen nicht durch Erziehung gebildet waren. Aber

mer, die ihn umgaben, fand ich ihn weit beſſer bekannt, als

ich es ſelbſt war, und ſeint ſchlauen, kauſtiſchen und etwas