allet, was ſch zu befuͤrchten hatte, ſel, auf eine kurze Zeit ſeine Aebe zu verlieren;— vkelleſcht eine Verbannung aufs Land von wenkgen Wochen, die inir ſogar angenehm ſeyn konnte, da ſte mit Gelegenheit geben wuͤtde, mich mit meiner unvolloideten Ueberſezung des Orlando Furivſo zu beſchaftigen, den ich in engliſchen Verfen nachbilden wollte. Ich ließ dieſen Glauben eine ſolche Gewalt üͤber mich gewinnen, daß ich meine zerſtreuten Papiere wieder aufnahm, und eben uͤber bie oft wiederkehrenden Reime in der Spenzer'ſchen Stanze nachdachte, als ich leis und vorſichtig an die Thure meines Zimmers klopfen hoͤrte. „Herein!“ fagte ich, und Owen trat ein. Die Bewegun⸗ gen und Gewohnheiten dieſes wuͤrdigen Mannes waren ſo regelmaͤßig, daß aller Wahrſcheinlichkeit nach dieß das er⸗ ſtemal war, daß er in den zweiren Stock des Hauſes ſei⸗ nes Herrn kam, ſo bekannt er anch im erſten war, und ich welß noch jezt nicht, auf welche Weiſe er mein Zimmer ausfand. 4
„Herr Franz,“ fagte er, indem er meine Aus druͤcke des Erſtannens und der Freude, ihn zu ſehen, unterbrach, nich welß nicht, oy ich recht handle in dem, was ich ſagen will,— es iſt nicht recht von dem, was im Comptoir vor⸗ geht, außerhals der Thuͤren zu ſprechen,— man ſoll, wie man ſagt, bem Wachpoſten im Waarenhauſe nicht auper⸗ trauen, wie viel Zeilen im Hauptbuche ſtehen. Aber der luuge Toineall iſt uͤber vierzehn Tage abweſend geweſen, und erſt ſeit zwei Tazen zurue.“
„Gehr gut, mein lieber Freund, aber gas geht das uns au?⸗
„Selll, Herr Frauz, Euer Bater gab ihm einen gehei⸗ men Auferag, und gewiß weiß ich, daß er nicht nach Fal⸗
W Sert,s Waere. C. 3


