3 2 mir uͤber dieſe wichtige Sache in vier geben.“ e e 3ch buͤckte mich ſchweigend, ziemiich erfre Aufſchub, und in der Hoffuung⸗ in meines Vaters Ent⸗ ſchluß moͤchte ſchon eine Milderung eingerreten feyn. Die Pruͤfungszeit giens langſam ohne einen beſondern Vorfall voruͤber. Ich gieng und kam, zund ſchaltete nach Gefallen uͤber meine Zeit, ohne daß mein Vater mia fragte oder tadelte. Unterdeſſen ſah ich ihn felten, außer bei Tiſche, wo er ſorgfaͤltig einer Unterredung uͤber den Gegen⸗ ſtand auswich, und daß auch ich mich aicht beeilte, darauf zu dringen, kannſt Du Dir wohl vorſtellen. Unſere Unter⸗ redung betraf Tages⸗Nenigkeiten, oder ſolche augemeine Gegenſcaͤnde, worüͤber Fremde mit einander ſprechen, und gus dem Inhalt haͤlte niemand vermuthen koͤnnen, das eine Frage von ſolcher Wichtigkeit zwiſchen uns unentſchie⸗ den geplieben ſei. Indeſſen drückte es mich oft, wie der Alp. War es moͤglich, daß er ſein Wort hielt, und ſeinen einzigen Sohn zu Gunſten eines Neffen euterbte, von deſ⸗ ſen Daſeyn er vlelleicht nicht einmal recht gewiß war? 4 Meines Großvaters Benehmen unter aͤhnlichen Umſtaͤnden weiſſagte mir nichts gutes, wenn ich haͤtte die Sache ernſt lich in Erwaͤguns ziehen wolles. Aber aus der hohen Gunſt⸗ in der ich bei ihm und ſeiner ganzen Familie vor meine Abreiſe nach Frantreich ſtand, hatre ich mir von dem Cha⸗ rakter meines Vaters eine irrige Anſicht gebildet. Ichb dachte nicht, daß es Leute gibt, die ihren Kindern im fruͤ⸗ hen Alter gar Klanches nachſehen, weil es ſie inrereiſirt und erfreur, und die doch ſehr ſcreng ſeyn koͤnnen, wenn inder in vorgerucktem Alter ihren Erwartu⸗
eden dieſe Kin gen nicht eurſprechen⸗ Im Gezentheil uͤberredete ich mnich, 3 3 glles⸗
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