Teil eines Werkes 
100. Band, Robin der Rothe : 1. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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eigenen Hartnaͤckigkeit, und der Entſchluß, den ich gefaßt hatte, war dem ſeinigen gerade entgegengeſezt. 1

Der Widerſtand, den ich bei dieſer Gelegenheit den Wünſchen meines Vaters entgegenſezte, kann, wie ich hof⸗ fe, darin einige Entſchuldigung finden, daß ich nicht voll⸗ ſtaͤndig einſah, worauf dieſe Wunſche begruͤndet waren, und wie ſehr ſein Gluͤck darauf beruhte. Da ich mich einer rei⸗ chen Erbſchaft in Zukunft, und bis dahin eines reichlichen Auskommens ſicher glaubte, ſo fiel es mir nie ein, daß es noͤthig ſeyn koͤnne, zur Sicherung dieſes Gluͤcks mich Ar⸗ beiten und Beſchraͤnkungen zu unterziehen, die meinem Geſchmack und meiner Neigung ſo wenig zuſagten. In meines Vaters Vorſchlag, mich in die Geſchaͤfte zu werfen, erblickte ich aur den Wunſch, daß ich den von ihm ſchon aufgehaͤuften Reichthum noch vermehren moͤchte, und da ich mich ſelbſt fuͤr den beſten Richter uͤber den Weg zu mei⸗ nem Gluͤcke hielt, ſo begriff ich nicht, wie ich dieß vergroͤ⸗ ſern koͤnne durch Vermehrung meines Vermögens, das ich fuͤr hinrelchend, ja mehr als hinreichend hielt, mir jedes Beduͤrfniß⸗ jede Beguemlichkeit, und jeden feinern Lebens⸗

genuß zu verſchaffen. Dieſem zufolge hatte ich, ich muß es wiederholen, zu Bordenur meine Zeit nicht ſo angewandt, wie es mein Va⸗ ter ſich gedacht haben mochte. Was er als den Hauptzweck meines Aufenthalts in jener Stadt betrachtete, hatte ich adem andern nachgeſezt, und wuͤrde es, haͤtte ich den Muth dazu gehabt, gaͤnzlich vernachläßigt haben. Dubourg, ein wohl beguͤnſtigter Correſpondent unſeres Handlungshauſes, war zu ſchlan, als daß er an das Haupt der Firma uͤber deſſen einziges Kind Berichte haͤtte machen ſollen, die bei⸗ den mißſallen häͤlten, und er mochte auch, wie arhen

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