Teil eines Werkes 
100. Band, Robin der Rothe : 1. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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und dem Feinde zu trozen, und deſſen Zuverſicht waͤchst am Abend vor dem Sturm oder der Schlacht. Indeß war er gegen die Aenderung nicht unempfindlich, die Alter und

Krankheit in ſeinem Geſundheitszuſtand bewirken konnten, und deßhalb war er darauf bedacht, ſird in mir bei guter Zelt einen Helfer zu ſichern, der ſeiner ermattenden Hand das Steuerruder abnehmen, und des Schiffen Lauf nach ſeinem Rath und ſefner Anordnung lenken moͤchte. Naͤ⸗ terliche Liehe und Foͤrdernng eigener Plane leiteten ihn zu demſelben Entſchluſſe. Dein Vater hatte zwar ſein Ver⸗ moͤgen in dem Haufe angeleat, war aber vur ein fagenann⸗ ter ſtiller Geſellſchafter, und Owen, deſſen Rechtſchaffenheit und Brauchbarkeit in den Einzelnheiten des Rechnungs⸗ weſens ſeine Dienſte als erſter Schrefber unſchazbar mach⸗ ten beſaß aber entweder nicht Kenntniſſe, oder nicht Talente genug, um die Hauptleitung uͤbernehmen zu koͤnnen. Waͤre mein Vater ploͤzlich aus dem Leben abgerufen worden, was waͤre aus der Welt von Planen geworden. die er ent⸗ worfen hatte, wenn nicht ſein Sohn zum kaufmaͤnniſchen Herkules ſich bildete, faͤhig, die Laſt zu tragen, die der fal⸗ lende Atlas zuruͤckließ? und was waͤre aus dem Sohne ſelbſt geworden, wenn er ein Fremdling in ſolchen Arbei⸗ ten, ſich auf einmal in ein Labyrinth von kaufmaͤnnilchen Geſchaͤften verwickelt ſehen wuͤrde, obne die Kenntniſſe z9 beſtzen, die ihm zum Leitfaden dienen konnten, um ſich herauszuhelfen? Aus allen dieſen theils eingeſtandenen, theils geheimen Gruͤnden war mein Vater entſchloſſen, ich ſollte ſein Gewerbe ergrelfen, und hatte er einmal ſeinen Entſchluß gefaßt, ſo konnte niemand unbewezlicher darauf deharren. Ich war indeſſen auch eine Parthei, die man leichfals un Nath frazen mazte, beich erwis gan ſeinenn