Teil eines Werkes 
100. Band, Robin der Rothe : 1. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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14 an meinen Water von dem Franzofen zu erhalten, der feit langer Zeit Eorrefvondent unſerer Firma war, und von dem ich in die Gebeimniſſe des Handels eingewelht wer⸗ den ſollte. In der Thar war aber meine Aufmerkſamkeit

hauptſaͤchlich auf Litteratur und koͤrverliche Fertigkelten ge⸗

richtet. Mein Vater verwarf ſolche geiſtige und koͤrper⸗ liche Uebungen keineswegs! Er hatte zuviel geſunden Ver⸗ ſtand, um nicht zu bemerken, daß ſie jedem Menſchen wohl anſtanden, und er fuͤhlte, daß der Beruf, nach dem ich feinem Wunſche zufolge melne Beſtrebungen richten follte, dadurch geboben und geadelt werde. Das Hauptziel ſeines Ehrgeſzes aber war, doß ich nicht nur ſein Vermoͤ⸗ gen, ſondern auch ſeine Entwuͤrfe und Plane erben moͤch⸗ te, wodurch der mir beſtimmte Relchthum vermehrt und verewigt werden koͤnnte.

Neigung zu ſeinem Gewerbe war der Beweggrund, den er am meiſten wollte erſcheinen laſſen, wenn er in mich drang, denſelben Pfad zu betreten, aber er hatte noch an⸗ dere, mit denen ich erſt ſpaͤter bekannt wurde. Eben ſo raſch in ſeinen Plan en, als geſchickt und unternehmend, fand er in jebem neuen gluͤcklich ausgekallenen Wagniß den Reiz zugleich und die Mittel zu weitern Spekulatſonen. Gleich einem ehrgeizigen Eroberer war es fuͤr ihn nothwendig, von That zu That zu eilen, ohne je kune zu halten, um das

. Erworbene zu ſichern, umd noch weit wenfger, um es zu

genteßen. Gewoͤhnt, ſein ganzes Vermoͤgen in den Schaa⸗ len des Zufalls chwayken zu ſeben, und erfinderiſch in Mitteln) die Waage zu ſeinen Gunſten zu lenken, ſchien feine Geſundheit, ſein Geiſt und ſeine Thaͤtigkeit mit den Gefahren zu wachſen, denen er ſein Vermaͤgen ausfezte, und er glich einem Seemann, der gewohnt iſt, den Wellen