Teil eines Werkes 
100. Band, Robin der Rothe : 1. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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unter Heinrich IV. u. ſ. w. Als dieſe weiſen Geſchicht⸗ ſchreiber mit ihrer Sammlung fertig waren, brachten ſie ie Denkwuͤrdigkeiten, welche alle bemerkenswerthe Begeben⸗ heiten aus dem Leben ihres Herrn enthielten, in eine Er⸗ zaͤhlung, die an ihr ſelbſt in propria persona gerichtet war. Und ſoſtatt ſeine eigene Geſchichte in der dritten Perſon, wie Julius Caͤfar, oder in der erſten zu erzaͤhlen, wie die meiſten oͤffentlichen Sprecher oder einſamen Gelehrten, welche es wagen, die Heiden ihrer eigenen Erzaͤhlung zu ſeyn, erfreute ſich Sully des feinern, wenn auch wunder⸗ lichen Vergnuͤgens, ſich die Ereigniſſe ſeines Lebens von ſeinen Secretairen vorerzaͤhlen zu laſſen, indem er ſelbſt der Zuhorer, der Held und wahrſcheinlich auch der Ver⸗ faſſer des ganzen Buchs war. Es muß ein graßer Anblick geweſen ſeyn, den Erminiſter ſo bolzgerade als ihn eine geſtaͤrkte Krauſe und ein verbraͤmter Leibrock nur machen konnten, in vollem Staate unter ſeinem Thronhimmel ſi⸗ tzen zu ſehen, wie er der Vorlefung ſeiner Sammler zu⸗ hoͤrte, welche mit unbedecktem Haupte vor ihm ſtanden und ihm ernſthaft zu wiſſen thaten. So ſagte der Her⸗ zog ſo ſchloß der Herzog dies war Sr. Gnaden Mei⸗ nung uͤber dieſen wichtigen Gegenſtand dieß waren die geheimen Rathſchlaͤge, welche Ihr bei jenem andern Vor⸗ fall dem Koͤnig gabt, lauter Umſtaͤnde die dem Hoͤrer beſſer, als ihnen ſelbſt bekannt ſeyn mutzten, und die ſie nur von ihm ſelhſt erfahren haben konnten.

Meine Lage iſt nicht ganz ſo poſſirlich, wie die des großen Sully, und doch würde es von Franz Osbaldiſtone etwas ſeltſam feyn, wenn er William Treſham von ſeiner Geburt, Erziehung und ſelnen Verbindungen in der Welt eine föͤrmliche Nachricht ertheilen wollte. Ich wil deßhalb