Teil eines Werkes 
100. Band, Robin der Rothe : 1. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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ner jetzt dahin geſchwundnen 3 ſantes und Anziehendes haben Vergiß jedoch nicht, daß eine Gefchicts, die der eine Freund erzaͤhlt, und der andere anboͤrt adie Haͤlfte ihrer Reize verliert, wenn ſie niedergeſchrieben wird; die Erzäh⸗ lung der Abentheuer aus dem Munde doſſen, der ſie ſelbſt erfuhr, haſt du mit Intereſſe augehoͤrt, vielleſcht wird ſie aber die Aufmerkſamfeit weniger zu verdienen ſcheinen, wenn ſie im einſamen Zimmer geleſen wird. Doch dein zuͤngeres Alter und dein kraͤftiger Koͤrper verſprechen dir ein längeres Leben, als aller menſchlichen Wahrſcheinlich⸗ keit nach der Autheil deines Freundes ſeyn wird. Lege al⸗ ſo dieſe Blaͤtter in ein geheimes Fach deines Schreibtiſches, bis ein Ereigniß uns von einander trennt, das jeden Au⸗ genblick eintreten kann, und im Laufe weniger, ſehr weniger Jahre eintreten muß. Wenn wir fuͤr dieſe Welt geſchieden ſind, um uns, wie ich hoffe, in einer beſſern wieder zu ſinden, ſo wirſt du, das weiß ich gewiß, das Andenken an deinen abgeſchiedenen Freund treuer bewah⸗ ren, als er es verdient, und du wirſt in jeder Einzeln⸗ heit, die ich jetzt niederzuſchreiben im Begriff bin, Stoff zu wehmuͤthigen, doch nicht unangenehmen Betrachtungen finden. Andere hinterlaſſen ihren vertranten Freunden Abbildungen ihrer aͤußern Zuͤge, ich lege in die deinige eine treue Aufzeichnung meiner Gebanken und Gefuͤhle, meiner Tugenden und meiner Fehler, mit der ſichern Hoff⸗ nung, daß die Thorheiten und der jaͤhe Ungeſtuͤm melner Jugend dieſelbe freundliche Dentung und Nachſicht ſinden werden, die io oft den Fehler nes beifen Alters zu Kheil wutden.. 1 Daß ich meine Bettbördigketten,5 Wenn ich dieſen

Zeit anbaren, Aias Interef⸗