119 renden Aufſchrift an den Herzog verſehen war.„unſere Verbuͤndete,“ fuhr er ſort,„haben uns verlaſſen, und ih⸗ ren Frieden fuͤr ſich mit dem Feinde geſchloſſen.“
„So geht's mit allen Allianzen,“ ſagte Garſchatta⸗ chin;„die Hollaͤnder haͤtten es uns kuͤrzlich eben ſo ge⸗ macht, wenn wir ihnen nicht den Vorſprung abgewonnen haͤtten.“
„Ihr ſeyd in ſpaßhafter Laune,“ ſagte der Herzog mit einem Blicke, der ſeinen Unwillen uͤber den Scherz verrieth; „uuſere Geſchaͤfte ſind jezt von ziemlich ernſter Art. Ich glaube, keiner von den Herrn wird zu dem Verſuche ra⸗ then, weiter in dieſes Land einzudringen, ohne Unterſtuͤzung von befreundeten Hochlaͤndern, oder von der Beſazung zu Inversnaid.“
Die allgemeine Antwort war, daß ein ſolcher Verſuch eine reine Tollheit ſeyn wuͤrde.
„Auch waͤre es nicht ſehr klug,“ fuhr der Herzog fort, „ſich an dieſem Orte einem naͤchtlichen Angriffe auszuſe⸗ zen. Ich ſchlage deßhalb vor, uns bis zu den Schloͤſſern von Duchraz und Gartarton zuruͤckzuziehen, und bis zum Morgen fleißig Wachen auszuſtellen. Ehe wir uns aber trennen, will ich den rothen Robin vor Euch allen verhoͤ⸗ ren, damit Ihr Euh ſelbſt uͤberzeugt, wie hoͤchſt unpaſſend
⸗ 21„ Au es ſeyn wuͤrbe, wi Weleveleleit ac ennen e. valtthatigrei⸗
ten zu geben.“ Auf ſeinen Befehl wurde der Gefangene vor ihn gebracht; ſeine Haͤnde waren mit einem Sattel⸗ gurt auf dem Ruͤcken zuſammengeſchnuͤrt, zwei Unteroffiziere


