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welche uns eine weite Ueberſicht des Thals und der Poſten gewaͤhrte, welche die Miliz beſetzt hielt. Da ſie meiſt aus Reiterei beſtand, ſo hatte ſie kluͤglich jeden Verſuch ver⸗ mieden, in den Engpaß einzudringen, wo Hauptmann Thornton ſo ungluͤcklich geweſen war. Sie hatten ihre Stellung ziemlich geſchickt auf einer Anhoͤhe in der Mitte des kleinen Thals von Aberfoil genommen, worin der Forth fließt, der hier ſeiner Quelle noch nahe iſt, und welches von zwei Huͤgelreihen gebildet und in der Ferne von hoͤhern Bergen begraͤnzt wird. Dieſe Huͤgelreihen ließen indeß dem Thale Breite genug, um die Reiterci gegen einen ploͤtzli⸗ chen Ueberfall der Hochlaͤnder zu ſichern, und ſie hatten auch nach allen Richtungen in geeigneter Entfernung Poſten und Schildwachen ausgeſtellt, um bei dem geringſten Laͤrm Zeit genug zu haben, aufzuſitzen und unter die Waffen zu treten. Damals erwartete man von Hochlaͤndern keinen Angriff auf Reiterei in offener Ebene, obwohl ſpaͤtere Vor⸗ faͤlle bewieſen, daß ſie es mit Erfolg wagen konnten. Als ich die Hochlaͤnder zuerſt kennen lernte, hatten ſie eine faſt aberglaͤubiſche Furcht vor Reiterſchaaren, da die ſuͤdlaͤndi⸗ ſchen Pferde ein weit ſtolzeres Ausſehen hatten, als die kleinen Pferde aus ihren Gebirgen, und da das gemeine Volk glaubte, man haͤtte ſie abgerichtet, auch mit Fuͤßen und Zaͤhnen zu fechten.
„Die angepfloͤckten waldenden Pferde, die Soldaten, welche in mannigfachen Gruppen an dem ſchoͤnen kleinen Fluße ſaßen, ſtanden, oder umherwandelten, die Formen der duͤrren romantiſchen Felſen, welche auf beiden Seiten die Landſchaft begraͤnzen, bildeten einen ſchoͤnen Vorder⸗ grund, waͤhrend auf der oͤſtlichen Seite der See Menteith hervorblickte, und das Schloß Stirling in daͤmmernder Fer⸗
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