Teil eines Werkes 
103. Band, Robin der Rothe : 4. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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V

95 anreden ſollte, als Jarvie mit einem vorbereitenden Huſten, denn der raſche Gang hatte ihn abermals außer Athem geſezt, das Eis brach, und ſie folgendermaßen anredete: uh! uh! u. ſ. w., ich freue mich ſehr, daß ich dieſe freu⸗ dige Gelegenheit habe,(ein Zittern der Stimme ſtrafte den Nachdruck Luͤgen, den er auf das Wort freudige legte)dieſe freudige Gelegenheit habe,(hier ſuchte er das Beiworr paſſender zu betonen) der Frau meines Vetters Robin einen guten Morgen zu wuͤnſchen. Uh!l uhl! Wie geht es Euch?(unterdeſſen hatte er ſich in ſeinen gewoͤhnlichen Hundetrab hineingeſchwazt, worin eine Mi⸗ ſchung von Vertrarulichkeit und Wichtighuerei lag) Wie iſt es Euch die ganze Zeit daher ergangen? Ihr habt mich, Euern Vetter, wehl vergeſſen, Frau Mac Gregor Campbell? uhl! uh! wenn ein, aber Ihr werdet Euch meines Vaters erinnern, des Zunftmeiſters Nicol Jarvie auf dem Salzmarkt u Glasgow, ein ehrlicher Mann, und zuverlaͤhig, und achtete Euch und die Eurigen. So, wie ich vorhin ſagte, ich bin ſehr erfreut, Euch zu

ſehen, Frau Mac Grezor Campbell, meines Vetters Frau.

Ich moͤchte um die Erlaubniß bitten, Euch zu gruͤßen als Vetter, aber Eure Leute halten mich ſo abſcheulich feſt an den Armen, und, die reine Wahrheit zu ſagen, es waͤre nicht ſchlimm, wenn Ihr ein wenig Waſſer naͤhmet, ehe Ihr Eure Freunde bewillkommt.

Dieſe vertrauliche Begruͤßung vaßte ziemlich ſchlecht zu dem aufgereizten Gemuͤthszuſtand der Heldin, die erhizt von der Freude des Siegs in einem gefahrvollen Kampf, und noch damit beſchaͤftigt war, Todeslooſe auszutheilen.

Wer ſeid Ihr, ſegte ſie,daß Ihr es wagt, auf

Verwandtſchaft mit Mac Gregor Anſpruch zu machen, da