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der waren eben im Begriff, uns in denſelben Zuſtand zu verſetzen, wie den armen Andreas, der ſchauernd vor Furcht und Käͤlte einige Schritte von uns daſtand. Ein guͤnſtiger Zufall rettete uns vom ſchlimmſten, denn kaum hatien ſie mich meiner mit Spizen beſezten Halsbinde, und Jarvie des Ueberreſts ſeines Reitrocks beraubt, ſo erſchien Dou⸗ gal, und die Scene aͤnderte ſich. Mit heftigtadelndem To⸗ ne, untermiſcht mit Drohungen und Fluͤchen(ſo weit ich naͤmlich den Jahalt ſeiner Rede aus ſeinen drohenden Ge⸗ berden entnehmen konnte) zwang er die Pluͤnderer nicht nur von fernerer Beraubung abzuſtehen, ſondern auch das bereits geraubte zuruͤdzuſtellen. Er riß meine Halsbinde dem Burſchen, der ſie genommen hatte, aus der Hand, und ſchlang ſie mir in ſeinem Eifer ſo kraͤftig um den Hals, als waͤre er in Glasgew nicht blos Gefaͤngnißſchließer, ſon⸗ dern auch Lehrburſche des Henkers geweſen. Er ſchlug die zerriſſenen Ueberreſte des Reitrocks Herrn Jarvie um die Schultern, und als noch mehr Hochlaͤnder ſich um uns ver⸗ ſammelten, gieng Dougal hinab, und wies die uͤbrigen an, uns, und namentlich dem Rathmanne den noͤthigen Bei⸗ ſtand beim Hinabſteigen zu leiſten. Andreas aber ſtrengte vergebens ſeine Lungen an, um ſich gleichfalls Dougals Schuz zu erflehen, oder wenigſtens durch ſeine Vermitt⸗ lung wieder zu ſeinen Schuhen zu kommen.
„Nein, nein,“ ſagte Dougal dagegen,„der iſt nicht weit her, ich muͤßte ſehr falſch daran ſeyn, oder ſeine Vor⸗ fahren ſind auch barfuß gegangen.“ Somit uͤberließ er es dem armen Andreas, uns zu folgen, ſo gut er konnte, oder vielmehr ſo, wie es der ihn umgebende Haufe zuließ, und fuͤhrte uns eilig hinab zu dem Engpaſſe, wo das Gefecht vorgefallen war, um uns als eine Zugabe von Gefangenen


