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8² 1 tet, den ſowohl die Furcht, als ſeine haͤngende Lage quaͤl⸗ te. Als ich ſeinen Nothſtand ſah, war mein erſter Ge⸗ danke, ihm Hülfe zu leiſten; dieß war aber ohne Andreas Beiſtand unmöͤgliv, und dieſem konnten weder Bitten noch Befehle den Muth eirſoͤßen, von ſeiner beaͤngſtigenden Höhe herabzuſteigen, wo er, wie ein ungeſchickter, verru⸗ fener Miniſter, der nicht von dem hohen Platze kommen kann, den er ſich zu erklimmen vermeſſen hat, fortwaͤhrend um Erbarmen flehte, ohne von irgend jemand gehoͤrt zu werden, und ſich in allen moͤglichen ſeltſamen Windun⸗
gen beugte, um den Kugeln auszuweichen, die er um ſich
pfeifen zu hoͤren glau In wenigen Mi
uten hoͤrte indeß dieſe Urſache ſeines Schreckens auf, denn das, anfangs ſo heftig unterhaltene Feuer verſtummte plozlich⸗ ein ſicheres Zeichen, daß der Kampf voruͤber ſey. Ich ſuchte nun einen Standort, wo ich den Erfolg des Kampfes ſehen koͤnnte, um das Mitleid der Sieger anzurufen, damit der ehrliche Rathmann nicht laͤnger gleich Mabsmets Sarge zwiſchen Himmel und Erde ſchweben moͤchte ohne eine huͤlfrelche Hand zu ſeiner Erlo⸗ ſung. Endlich fand ich nach muͤhſamem Klettern einen Platz, von wo aus ich das Schlacht feld uͤberſehen konnte. Der Kampf war wirklich geendet, und zwar, wie ich bereits aus der Stelle deſſelben und den Umſtaͤnden geſchloſſen hat⸗ te, zum Nachtheil Thorntons. Ich ſah einen Haufen Hoch⸗ laͤnder beſchaͤftigt, dieſen Offizier und den kleinen Reſt ſei⸗ ner Schaar zu entwaffuen. Sie beſtand noch aus zwoͤlf Mann, meiſtens verwundet, denn ſie waren, von einer drei⸗
fachen Anzahl umringt, nicht im Stande vorwaͤrts zu ge⸗
hen, oder ſich zuruckzuziehen, und einem moͤrderiſchen, wohlgezielten Feuer ausgeſetzt, das ſie nicht wirkſam erwie⸗


