Teil eines Werkes 
103. Band, Robin der Rothe : 4. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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an den Felſen wiederhallte, das Ziſchen der angezuͤndeten Granadenbraͤnder, der Knall dieſes Wurſgeſchuͤzes, das Hurrah der Soldaten, der laute Ruf ihrer hochlaͤndiſchen Gegner, alles dieß, ich ſchaͤme mich nicht, es zu geſte⸗ hen, befluͤgelte mein Verlangen, einen ſichern Ort zu er⸗ reichen. Das Klertern wurde allmaͤhlig ſo ſchwierig, daß ich daran verzweifelte, Dougal zu erreichen, der von Fel⸗ ſen zu Felſen, von einem Baumſtrunk zum andern mit der Leichtigkeit eines Eichhoͤrnchens ſich fortſchwang, und ich wandte deßhalb meine Augen, um zu ſehen, was aus mei⸗ nen andern Gefaͤhrten geworden ſei. Beide waren in ei⸗ nen ſeltſamen Ruheſtand verſezt.

Jarvie, dem die Furcht vermuthlich eine augenblickliche Gewandtheit gegeben hatte, war ungefaͤhr zwanzig Fuß hoch vom Pfade emporgeklettert, als ſein Fuß ausglitt, bei ei⸗ nem gewaltigen Schritt von einem Felſenblock zum andern. Wahrſcheinlich waͤre er verſammelt worden zu ſeinem Va⸗ ter, dem Zunftmeiſter, deſſen Thaten und Worte er ſo gerne anfuͤhrte, wenn nicht die Zweige eines Dernſtrauchs die Schoͤtze ſeines Reitrocks gefaßt, und ihn ſchwebend in der Luft erhalten haͤtren.

Andreas war gluͤcklich fortgeklettert, bis er den Gipfel einer nackten Felsklippe erreichte, die uͤber das Gehoͤlz her⸗ vorragend, ihn, wenigſteus ſeiner Meinung nach, allen Ge⸗ fahren des nahen Gefechts blos ſtellte, dabet aber ſo ſleil und unzugaͤnglich war, daß er weder vorwaͤrts, noch ruͤck⸗ waͤrts zu gehen wagte. Auf der ſchmalen Spitze hin und her gehend, flehte er bald auf gaͤliſch, bald auf engliſch um Gnabe, je nachdem ſich der Sieg auf die eine oder die an⸗ dere Weiſe zu neigen ſchien, und ſeine klaͤglichen Ausru⸗

ungen wurden nur von dem Stoͤhnen Jarvle's beantwor⸗

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