Teil eines Werkes 
103. Band, Robin der Rothe : 4. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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85 nug waͤren, nuzloſen Widerſtand zu leiſten, ſo komme ihr Blut uͤber ihr eigenes Haupt. Vorwaͤrts, Feld⸗ webel!

Vorwaͤrts marſch! rief dieſer.Hurrah, Jungen,

Robins Kopf, oder einen Beutel voll Gold!

Er beſchleunigte ſeinen Schritt und ſechs Soldaten folgten ihm, aber kaum war er zur erſten Wendung des Wegs gelangt, als ein Duzend Schuͤſſe ſchnell nach einan⸗ der und wohlgezielt fielen. Der Feldwebel, mitten durch den Leib geſchoſſen, ſuchte zwar noch, mit den Haͤnden ſich anhaltend, die Hoͤhe zu erklimmen, aber ſeine Kraͤfte lieſ⸗ ſen nach, und er ſtuͤrzte von der Klippe rettungslos in den tiefen See hinab. Von den Soldaten ſielen drei todt oder todtlic verwundet, die audern zogen ſich alle, mehr oder minder verwundet, auf die Haupttruppe zuruͤck.

Grenadiere vorwaͤrts! rief Thornton.(Dieſe fuͤhr⸗ ten damals noch die zerſtoͤrende Waffe, von der ſie den Namen hatten.) Die vier Grenadiere ruͤckten vor. Der Offtzier befahl der uͤbrigen Truppe, ſich zu ihrer Unterſtuͤ⸗ zung bexreit zu halten, und ſagte blos zu uns:Ihr Herrn, ſorgt fuͤr Eure Sicherheit!

Alles ruͤckte unter Kampfgeſchrei vorwaͤrts, die Grena⸗ diere warfen ihre Granaden in das Gebuͤſche, wo der Hin⸗ terhalt lag, und die Musketiere draͤngten zum raichen Angriff nach. Dougal, den man in der Verwirrung ver⸗ gaß, kroch weislich in das Dickicht, das uͤber dem Tyeile des Wegs hieng, wo wir zuerſt Halt machten, und kletter⸗ te mit der Gewandtheit einer wilden Kaze hinan. Ich folgte unwillkuͤhrlich ſeinem Beiſpiel, da das Feuer der Hochlaͤnder den offenen Weg beſtreichen mußte. Das fort⸗ wahrende Knattern des Gewehrfeuers, welches tauſendſach