Teil eines Werkes 
103. Band, Robin der Rothe : 4. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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dern konnten. So hatten ſie endlich die Waffen geſtreckt auf Befehl ihres Offtziers, als dieſer ſah, daß er im Ruͤcken bedroht ſey, und nur unnuͤtz das Leben ſeiner ta⸗ pfern Gefaͤhrten aufopfern wuͤrde. Die Hochlaͤnder, welche gedeckt ſtanden, hatten den Sieg wohlfeil erkauft, nur ein Mann war durch die Granaten getoͤdtet, und zwei verwun⸗ det worden. Alles dieß erfuhr ich erſt ſpaͤter. In dieſem Augeablicke ſah ich nur im Allgemeinen den Ausgang des Tages; der engliſche Offizier, deſſen Geſicht mit Blut be⸗ deckt war, ſtand ohne Hut und ohne Waffen nebſt ſeinen niedergeſchlagenen Gefaͤhrten unter den wilden kriegeriſchen Geſtalten, und erfuhr die ſtrengen Maasregeln, denen die Geſetze des Kriegs den Beſiegten zur Sicherheit der Sie⸗ ger unterwarfen. 2*

Sechstes Kapitel.

Weh dem, der unterliegt! ſprach Brenno, ſtahlbewehrt, Als Romas Uebermuth ſank unter Galliens Schwert, Als ſein gewicht'ger Stahl die Schale niederzog, Worin das Löſegeld ihm der Beſiegte wog. 1 So lang der Sieger will, noch jetzt gilt jenes Wort! Währt der Beſtegten Weh auf jedem Schlachtfeid fort.

Die Galliade.

Ich gab mir viele Muͤhe, Dougal unter den Siegern zu entdecken, da ich kaum zweifelte, daß er eine abge⸗ machte Rolle geſpielt habe, um den engliſchen Offizier in den Engpaß zu locken, und ich konnte nicht umhin, die Geſchicklichkeit, womit der unwiſſende, und, wie es ſchien,

halbthieriſche Wilde ſeine Abſicht verborgen hatte, und das